Generalsekretärin der Bischöfe tritt ihr Amt an

Doppeltes Novum

Als erste Frau und als erste Nichtgeistliche tritt Beate Gilles an diesem Donnerstag ihr Amt als Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz an. Sie tritt die Nachfolge von Pater Hans Langendörfer an.

Beate Gilles / © Sascha Steinbach/EPA/POOL (KNA)
Beate Gilles / © Sascha Steinbach/EPA/POOL ( KNA )

Die aktuelle Zeit sei nicht nur kritisch, sondern auch spannend für die Kirche, sagte die 51-jährige Gilles nach ihrer Wahl im Doppelinterview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) und des Portals katholisch.de. Sie laufe nicht weg, sondern wolle mitgestalten.

Bei ihrer Frühjahrsvollversammlung hatten die deutschen Bischöfe Gilles im Februar als Nachfolgerin von Pater Hans Langendörfer zu ihrer Generalsekretärin gewählt. Es sei ein "starkes Signal, eine Frau jetzt in diese Führungsposition zu setzen", sagte sie weiter.

Veränderung beim Amt der Generalsekretärin

Das Amt der Generalsekretärin werde sich verändern, "etwa mit Blick auf die Rolle, die ich zum Beispiel im geistlichen Leben des Hauses einnehmen kann; hier gilt es neue Formen zu finden."

Gilles wurde am 2. Mai 1970 in Hückeswagen im Bergischen Land geboren. Sie studierte von 1989 bis 1995 an der Universität Bonn katholische Religionslehre und Deutsch. Im Anschluss betätigte sie sich dort wissenschaftlich bis 1999 als Mitarbeiterin am Seminar für Liturgiewissenschaft. 2000 promovierte sie mit einer Arbeit zu Gottesdienstübertragungen in den Medien.

Quelle:
KNA
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