„Auf Grund der enormen Herausforderungen, vor denen wir stehen, tragen die neuen Pfarrgemeinderäte daher nicht nur Mitverantwortung für ein größeres Territorium, sondern es wachsen ihnen auch neue pastorale und gesellschaftspolitische Aufgaben zu", so der Geschäftsführer des Diözesanrates, Norbert Michels. Dazu seien die nun gewählten Kandidatinnen und Kandidaten von den Gläubigen in den Pfarrgemeinden beauftragt worden.
Gemessen an der Zahl der Gottesdienstbesucher sank in den
182 Seelsorgebereichen des Erzbistums Köln die Wahlbeteilung um 5 auf 46 Prozent, wie der Kölner Diözesanrat der Katholiken am Montag mitteilte. Danach nahmen 5,7 Prozent der insgesamt 1,8 Millionen Katholiken ihr Wahlrecht in Anspruch.
Rund 6,3 Millionen konnten wählen
In der Diözese Münster sank die Wahlbeteiligung nach eigenen Angaben von 10,7 auf 10,1 Prozent der Wahlberechtigten. Im Durchschnitt hätten aber zwei Drittel der Kirchgänger ihre Stimme abgegeben. Im Bistum Aachen ging die Wahlbeteiligung um 0,6 auf 7,2 Prozent zurück, wie es hieß.
Am Wochenende waren in den nordrhein-westfälischen Bistümern und Erzbistümern Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn rund 6,3 Millionen Katholiken zu Pfarrgemeinderatswahlen aufgerufen. In diesem Jahr fanden zeitgleich auch die Wahl der Kirchenvorstände statt, die für die Vermögensverwaltung einer Pfarrei zuständig sind. Die Beteiligung an den Gemeinderatswahlen lag nach den Angaben vor vier Jahren zwischen 6,6 Prozent im Bistum Essen und 10,7 Prozent in der Erzdiözese Paderborn.
Diözesanrat trotz rückläufiger Beteiligung an Pfarrgemeinderatswahlen zufrieden
"Neue Aufgaben und Herausforderungen"
An den Pfarrgemeinderatswahlen in Nordrhein-Westfalen am Wochenende haben sich weniger Katholiken beteiligt als vor vier Jahren. Der Diözesanrat im Erzbistum Köln zieht dennoch eine positive Bilanz und verweist auf die erstmalige Wahl auf Ebene der Seelsorgebereiche.
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