Deutschland und Frankreich wollen mehr für Religionsfreiheit tun

"Schlüssel für friedliches Miteinander"

Deutschland und Frankreich haben eine Erklärung zur Zusammenarbeit bei der Wahrung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit unterzeichnet. Darin heißt es, man brauche einen "öffentlichen und angstfreien Dialog".

Religionsfreiheit: Deutschland und Frankreich unterzeichnen gemeinsame Erklärung / © Friso Gentsch (dpa)
Religionsfreiheit: Deutschland und Frankreich unterzeichnen gemeinsame Erklärung / © Friso Gentsch ( dpa )

Zur Unterzeichnung der Erklärung trafen sich der Religionsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Grübel (CDU), und der Berater für Religionsangelegenheiten im französischen Außenministerium, Jean Christophe Peaucelle, am Dienstag in Berlin. Es war das erste Zusammentreffen der beiden Politiker.

In der Erklärung heißt es unter anderem, Deutschland und Frankreich wollten es nicht hinnehmen, dass Menschen wegen ihrer Religion oder ihrer Weltanschauung diskriminiert und verfolgt würden. Zudem wollten sie den interreligiösen Dialog unterstützen, denn dieser sei der Schlüssel für friedliches Miteinander.

Wörtlich heißt es weiter: "Wir brauchen einen öffentlichen und angstfreien Dialog, bei dem sich Gläubige aller Konfessionen und Nicht-Gläubige zu Wort melden können".

Markus Grübel / © Thomas Trutschel (photothek)
Markus Grübel / © Thomas Trutschel ( photothek )
Quelle:
KNA