Deutsche Ordensobernkonferenz hat neuen Vorstand gewählt

Vorsitzender im Amt bestätigt

Vor 20 Jahren wurde die Deutsche Ordensobernkonferenz als Dachorganisation der katholischen Ordensgemeinschaften gegründet. Nun hat sie einen neuen Vorstand gewählt. Der Vorsitzende ist ein bekanntes Gesicht.

Symbolbild: Eine Gruppe Ordensfrauen / © Julia Steinbrecht (KNA)
Symbolbild: Eine Gruppe Ordensfrauen / © Julia Steinbrecht ( KNA )

Die Deutsche Ordensobernkonferenz hat einen neuen Vorstand gewählt und ihren bisherigen Vorsitzenden im Amt bestätigt. Am Dienstag wählte die Mitgliederversammlung turnusgemäß Andreas Murk erneut an die Spitze des Zusammenschlusses von Orden und Kongregationen in Deutschland, wie die Konferenz mitteilte. 

Neugewählter Vorstand und Generalsekretär Dr. Wissing. v.l.n.r.: Generalsekretär Dr. Hubert Wissing, Sr. Johanna Maria Höldrich OSF, Sr. Susanne Bader, Br. Andreas Murk OFMConv, Sr. Katharina Hemmers OP, P. Dr. Stefan Tertüne SCJ, Br. Konrad Schneermann CAN, P. Dr. Peter Claver Narh SVD. Nicht im Bild: Sr. Francesca Hannen OP (DOK)
Neugewählter Vorstand und Generalsekretär Dr. Wissing. v.l.n.r.: Generalsekretär Dr. Hubert Wissing, Sr. Johanna Maria Höldrich OSF, Sr. Susanne Bader, Br. Andreas Murk OFMConv, Sr. Katharina Hemmers OP, P. Dr. Stefan Tertüne SCJ, Br. Konrad Schneermann CAN, P. Dr. Peter Claver Narh SVD. Nicht im Bild: Sr. Francesca Hannen OP / ( DOK )

Der 1983 in Dettelbach geborene Murk ist seit 2019 Provinzialminister der deutschen Ordensprovinz der Franziskaner-Minoriten und steht der Ordensobernkonferenz bereits seit 2022 vor. Er studierte Theologie in Würzburg und Washington, trat 2003 in die Ordensgemeinschaft der Franziskaner-Minoriten ein und wurde 2010 zum Priester geweiht.

Vor 20 Jahren gegründet

Zur stellvertretenden Vorsitzenden bestimmte die Versammlung die Generalpriorin der Dominikanerinnen von Bethanien, Katharina Hemmers. Die Sozialarbeiterin und Supervisorin leitete 17 Jahre ein Kinderdorf und leitet seit neun Jahren ihre Ordensgemeinschaft. Sie gehörte bereits in den vergangenen vier Jahren dem erweiterten Vorstand an. In den erweiterten Vorstand wurden zudem Francesa Hannen (Missions-Dominikanerinnen von Schlehdorf), Johanna Maria Höldrich (Franziskanerinnen des Crescentiaklosters), Peter Claver Narh (Steyler Missionare) und Konrad Schneermann (Canisianer) gewählt.

Die Deutsche Ordensobernkonferenz vertritt die Interessen von Ordensgemeinschaften in Deutschland mit rund 8.800 Ordensfrauen und etwa 3.000 Ordensmännern in 1.140 Niederlassungen. Derzeit tagen 170 Ordensoberinnen und -obere vom 3. bis zum 6. Mai in Vallendar bei der Mitgliederversammlung. Die Dachorganisation der Ordensgemeinschaften in Deutschland wurde vor 20 Jahren gegründet. 

Deutsche Ordensobernkonferenz

Die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) ist der Zusammenschluss der Höheren Oberen der Orden und Kongregationen in Deutschland. Die Verantwortlichen der General- und Provinzleitungen von Ordensgemeinschaften sowie der Abteien und selbständigen Einzelklöster in Deutschland haben sich in der DOK zusammengeschlossen, um ihre Interessen in Kirche und Gesellschaft gemeinsam zu vertreten und sich gegenseitig zu helfen, das Ordensleben in seinen vielfältigen Phasen und Aspekten und in den immer neuen Herausforderungen der sich wandelnden Zeit zu verwirklichen.

Symbolbild Ordensfrauen im Gottesdienst / © Jannis Chavakis (KNA)
Symbolbild Ordensfrauen im Gottesdienst / © Jannis Chavakis ( KNA )
Quelle:
KNA