In den Bergen unterwegs

Dem Himmel so nah

DOMRADIO.DE-Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen kommt vom flachen Westfalenland, liebt aber die Berge. Und wenn er dort ist, hat er schnell auch ein schönes Lied auf den Lippen ...

 © DOMRADIO (DR)
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Ich hebe meine Augen zu den Bergen empor woher wird mir die Hilfe kommen – die Hilfe kommt mir vom Herrn, der Himmel und Erde geschaffen hat...

Die Melodie dieses Liedes begleitet mich, seitdem ich sie im Studentengottesdienst das erste Mal gehört habe. Der Text erinnert an den Psalm 121 und stützt uns Menschen seit Jahrtausenden. Es ist ein Liedruf, den eine Generation an die nächste weitergibt, so wie die Hoffnung und Zuversicht auf den lebendigen Gott, die darin besungen werden. Schon immer haben die Menschen Gott irgendwo da oben im Himmel verortet – und die Berge sind seit jeher Orte, an denen der Mensch Gott besonders nahe ist. Viele Gipfelkreuze und Bergkapellen dokumentieren das. Wer in den Bergen unterwegs ist, merkt schnell, wie klein und hilflos wir Menschen sind – und wie wunderbar und großartig Gottes Schöpfung ist. Aber selbst da, wo wir klein und hilflos sind, wo wir in unseren Ängsten und Nöten und eigenen Unzulänglichkeiten gefangen sind, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott bei uns ist. Immer und überall – und nicht nur in den Bergen. Und so werde auch ich das alte Wallfahrtslied der Psalmen von dieser unendlichen Hoffnung für meine Kinder singen:

Ich hebe meine Augen zu den Bergen empor woher wird mir die Hilfe kommen – die Hilfe kommt mir vom Herrn, der Himmel und der Erde geschaffen hat...

Ihr Ingo Brüggenjürgen Chefredakteur DOMRADIO.DE

PS: Oper, U-Bahn, Domforum? Nein, so schlimm wie bei den Kölner Ewigbaustellen Oper und U-Bahn steht es um unser Stammhaus am Dom nicht – Gott sei Dank! Schon seit August wollten wir eigentlich wieder aus unseren kernsanierten Räumlichkeiten im Domforum senden – nun harren wir immer noch im Ausweichquartier aus. Aber es geht voran: Kommende Woche können die Moderatorinnen und Moderatoren das neue Sendestudio beziehen, im November folgt der Rest des Teams: „Der gute Draht nach oben“ ist gesichert!

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