Zum Auftakt der Frühjahrsvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz fordern die Caritas-Konferenzen des Landes (CKD) eine Stärkung des Ehrenamts. "Als bundesweite Interessenvertretung sozial-caritativ engagierter Ehrenamtlicher bringen wir die Perspektive von vielen tausend Menschen ein, die Kirche im Alltag konkret werden lassen", heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung. Für dieses Engagement seien Anerkennung, Beteiligung und tragfähige Rahmenbedingungen notwendig.
Mit einer von den Bischöfen angekündigten Arbeitshilfe zur Ehrenamts- und Engagemententwicklung verbinde man die Erwartung, dass Ehrenamt aus der Perspektive der Praxis gedacht werde, so das CKD-Netzwerk. Erfahrungen, Gestaltungsmöglichkeiten und Mitverantwortung der Engagierten müssten berücksichtigt werden. Ehrenamt sei keine nachgeordnete Ressource kirchlichen Handelns, sondern eine eigenständige Kraft, die gesellschaftlichen Zusammenhalt stärke und die Kirche lebendig halte. Gerade angesichts wachsender sozialer Herausforderungen sei es entscheidend, das Ehrenamt konsequent strukturell zu stärken, betonen die Caritas-Konferenzen.