Warum der Sänger nicht mehr "dem Teufel ins Gesicht lachen" will

Campino und die Kirche

Eigentlich ist der Tote-Hosen-Sänger Campino aus der Kirche ausgetreten. In mancher Hinsicht hat er den Kontakt dennoch gehalten. Außerdem erklärt er, wieso seine Vaterrolle seine Perspektive verändert hat.

Der Sänger Campino von der Band "Die Toten Hosen" / © Ina Fassbender (dpa)
Der Sänger Campino von der Band "Die Toten Hosen" / © Ina Fassbender ( dpa )

Der Sänger Campino (58) hat in der Vaterrolle einen neuen Blick auf das Leben gewonnen. „Kinder bringen uns dazu, unsere Prioritäten neu zu setzen“, sagte der Sänger der „Toten Hosen“ dem Magazin „chrismon“ in der November-Ausgabe. Bis zur Geburt seines Sohnes vor 16 Jahren habe er den Kontrollverlust geliebt und „dem Teufel ins Gesicht lachen“ wollen. Wenn er jetzt einen Wunsch äußern könnte, würde er gerne einfach „ein paar Jahre weitermachen“ - mit dem Leben und der Band.

"Unglaubliche Toleranz"

Angesprochen auf Gott, sagte Campino, der aus der Kirche ausgetreten ist, dass er sich zeitweise in ein Kloster zurückziehe. Er sei mit dem Abt befreundet und erfahre bei den Mönchen „eine unglaubliche Toleranz“. Der Sänger betonte: „Sobald ich durch die Tore gehe, fällt Druck von mir ab - und ich kann mich konzentrieren, Probleme lösen.“

Quelle:
KNA