Bundesverdienstkreuz für katholischen Theologen Jörg Lüer

Ein Herz für Osteuropa

Jörg Lüer, Geschäftsführer der Deutschen Kommission Justitia et Pax, hat in Berlin das Bundesverdienstkreuz erhalten. Umweltsenatorin Bettina Jarasch überreichte ihm das Ehrenzeichen im Roten Rathaus.

Bundesverdienstkreuz / © Britta Pedersen (dpa)
Bundesverdienstkreuz / © Britta Pedersen ( dpa )

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) ist ein Gremium mit Vertretern von Hilfswerken und weiteren Organisationen der katholischen Kirche, die sich weltweit engagieren.

Träger sind die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Der 56-jährige Theologe und Politikwissenschaftler Lüer ist auch stellvertretender Vorsitzender der Maximilian-Kolbe-Stiftung, die Opfern der Nationalsozialisten in Osteuropa hilft.

Einsatz für Dialog und Versöhnung

Zur Begründung der Auszeichnung erklärte Jarasch (Grüne), dass Lüer sich seit vielen Jahren für Dialog und Versöhnung im Nachkriegseuropa einsetze.

So habe er "Formate der Begegnung entwickelt und es Überlebenden mit ihren Angehörigen aus Osteuropa ermöglicht, Deutschland und Berlin zu besuchen", so Jarasch, die auch Bürgermeisterin von Berlin und damit eine Stellvertreterin von Franziska Giffey ist.

Deutsche Kommission Justitia et Pax

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) ist eine Art "Runder Tisch" der katholischen Einrichtungen und Organisationen, die im Bereich der internationalen Verantwortung der Kirche in Deutschland tätig sind. Justitia et Pax ist deren gemeinsame Stimme in Gesellschaft und Politik. So sollen die weltweiten Fragen von Gerechtigkeit und Frieden in der Gesellschaft unseres Landes wach gehalten werden.

Justitia steht für Gerechtigkeit  / © Daniel Reinhardt (dpa)

Quelle:
KNA