Bücher und CDs zur Deutschlandreise von Benedikt XVI.

Schnell auf den Ladentisch

Der Papstbesuch kommt zwischen die Bücherdeckel: In Bildbänden oder auf Audio-CD wird die Visite von Benedikt XVI schon bald über den Ladentisch gehen. "Wir arbeiten hier mit enormer Geschwindigkeit", sagt die Sprecherin des Herder-Verlags, Christine Weis. Schon gut eine Woche nach dem Papstbesuch soll der Titel "Papst Benedikt in Deutschland" in den Bücherläden stehen.

 (DR)

Zusammen mit dem Benno-Verlag aus Leipzig verlegt Herder das Buch. Auf rund 100 Seiten hält der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer, als Herausgeber die Reise quer durch Deutschland fest. Mit Fotos von den Großereignissen sollen die Gottesdienste im Olympiastadion, im Eichsfeld und in Freiburg noch einmal lebendig werden. Aber auch Hintergrundtexte zu den Reden sind eingeplant.

Im St. Ulrich Verlag berichtet der Vatikanjournalist Michael Hesemann über die viertägige Reise. Mit seinem "fachmännischen Blick" kommentiere er die "wichtigsten Stationen mit Details, aus nächster Nähe", so der Verlag. Auf den etwa 150 Seiten sind auch alle Predigten, Ansprachen und Reden zum Nachlesen festgehalten. Das Buch wird nach Angaben des Verlages Mitte Oktober erscheinen, ein genaues Datum ist aber noch nicht bekannt.

Alle Videos auf domradio.de
Wer die Highlights der Papstreise noch einmal als Video ansehen will: domradio.de bietet den umfangreichsten Überblick im Internet. So lange wie es die TV-Rechte gestatten, sind hier Ausschnitte aus der Fernsehberichterstattung zu sehen. Ebenso sind auch Interviews zu den Papst-Begegnungen und Reden mit Vertretern aus Kirche und Politik abrufbar.

Zusätzlich gibt es die Reden und Ansprachen von Benedikt XVI. auch auf einer "Doppel-Audio-CD". Ein ähnliches Angebot ist bei Radio Vatikan erhältlich. Alle 18 Papst-Reden lassen sich bei dem Sender auf CD bestellen. Schließlich seien es zu viele gewesen, "um sie alle hören und gleich schätzen zu können", findet Radio Vatikan.

Großes Interesse an Papst-TV im Internet
Interesse an den Reden und Hintergründen dürfte es wohl geben - zumindest spricht die Auslastung der Internetportale von katholisch.de und domradio.de dafür. Diese waren während des viertägigen Besuchs deutlich stärker ausgelastet als sonst. Für den Papstbesuch wurde das Fernseh-Weltsignal auch auf den beiden Seiten übertragen. Das war für den Geschäftsführer der Katholischen Fernseharbeit, Ulrich Fischer, auch ein Grund für die hohe Nutzung. "Für alle, die am PC arbeiten mussten, war es ein guter Service", sagte er im Interview mit katholisch.de. Auch die Portale Kath.de, Ebfr.de, Kirche.tv, Ekd.de, Bdkj.de und andere übernahmen das Angebot.

Insgesamt wurde von den Usern 2.172.934 Minuten (36.215 Stunden) Papst-TV geschaut. Die durchschnittliche Nutzungszeit betrug 8 Minuten verteilt auf mehr als 282.000 Zugriffen. Das Redaktionsteam von domradio.de lieferte bis zu 12 Stunden pro Tag bewegte Bilder vom Papst, unterlegt mit einem eigenen Kommentar.

Auf Facebook war der Papst auch hoch im Kurs. "Unsere Facebook-Seite war sehr beliebt - wir hatten enorm viele Kommentare", erklärt die Redaktionsleiterin von katholisch.de, Gunda Ostermann. 4.636 Facebook-Nutzern gefällt diese Seite zum Papstbesuch, auf der sich Papst-Begeisterte austauschen können. Alleine in den ersten 24 Stunden der Papstvisite seien rund Tausend neue Interessenten hinzugekommen. Tendenz steigend. So herrscht auch nach dem Besuch eine rege Kommunikation - allem voran über die Frage: "Wo gibt es welche Aufzeichnungen vom Papstbesuch?" Großer Zuwachs auch auf der domradio.de Facebookseite, wo mittlerweile mehr als 2.000 User zusammengekommen sind.

Autor/in:
Benedikt Angermeier