Bistums-Finanzberichte 2015

 (DR)

Erzbistum Paderborn - Es hatte 2014 ein Vermögen von rund 4 Milliarden Euro. Damit liegt das Bistum in Nordrhein-Westfalen noch vor Köln. Der Großteil des Vermögens besteht aus Wertpapieren und Immobilien. Noch nicht veröffentlicht hat das Erzbistum Zahlen zum sogenannten Bischöflichen Stuhl, der nicht Teil des regulären Haushalts ist.

Erzbistum Köln - Das größte Bistum in Deutschland verzeichnete im Finanzbericht 2014 ein Vermögen von rund 3,4 Milliarden Euro. Allein die Finanzanlagen, im Wesentlichen Wertpapier- und Immobilienfonds, beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro.

Bistum Augsburg - Zum 31. Dezember 2014 kam das Bistum auf eine Bilanzsumme von 603 Millionen Euro, der Bischöfliche Stuhl auf 628 Millionen Euro und das Domkapitel auf 3,3 Millionen Euro.

Erzbistum Freiburg - Es bezifferte sein Vermögen auf rund 968 Millionen Euro. Der Großteil, insgesamt 715 Millionen Euro, besteht aus Kapitalrücklagen. Hinzu kommen Grundstücke und Gebäude sowie Kunst- und Kulturgüter.

Bistum Aachen - Es gab sein Vermögen zum Jahresende 2013 mit 639 Millionen Euro an, davon rund 452 Millionen Euro Finanzanlagen. Der Bischöfliche Stuhl verfügte über ein Vermögen von 9 Millionen Euro.

Bistum Erfurt - Es hat laut Finanzbericht 2014 ein Vermögen von 323,5 Millionen Euro, der eigenständige Bischöfliche Stuhl einen Besitz von rund 78,2 Millionen Euro.

Bistum Magdeburg - Es verfügte laut Jahresbericht 2014 über ein Vermögen von 9,1 Millionen Euro. Auch die ostdeutschen Bistümer Dresden-Meißen und Görlitz legten ihre Finanzen offen.

(dpa/Stand 20.06.16)