Sie folgt auf Kerstin Schüller, die ihren Dienst aus persönlichen Gründen zum 31. März beendet. Zum 1. April gibt es im Bistum Würzburg einen Wechsel in der Leitung der Stabsstelle Aufarbeitung, Prävention und Intervention.
Annika Herzog wird die Aufgabe kommissarisch übernehmen, wie das Bistum am Montag mitteilte. Sie folgt auf Kerstin Schüller, die ihren Dienst aus persönlichen Gründen zum 31. März beendet.
Herzog übernimmt Doppelrolle
Herzog ist den Angaben zufolge seit 2020 Pädagogische Leiterin der Kirchlichen Jugendarbeit des Bistums Würzburg und wird künftig beide Aufgaben mit jeweils 50 Prozent ihrer Tätigkeit wahrnehmen. Die Diplom-Pädagogin qualifizierte sich 2014 zur Präventionsberaterin und absolvierte außerdem Weiterbildungen zur Systemischen Beraterin sowie zur Systemischen Coachin beziehungsweise Supervisorin.
Der Würzburger Bischof Franz Jung bedauerte den Weggang Schüllers und dankte ihr. "Frau Schüller hat in den vergangenen Jahren viele wichtige Impulse für die Themen Aufarbeitung, Prävention und Intervention gesetzt. Sie hat Brücken gebaut und zwischen den unterschiedlichen Interessen vermittelt." Das sei auch für sie persönlich eine herausfordernde Aufgabe gewesen.