Bistum und Caritas werben in sozialen Medien für Demokratie

Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus entgegentreten

Das Bistum Münster und der Diözesancaritasverband rufen mit einer Video-Aktion in den sozialen Medien dazu auf, sich für demokratische Werte starkzumachen. Sie werben dafür seit Dienstag mit dem Post "Wir stehen auf".

Symbolbild Solidarität und Demokratie / © Ground Picture (shutterstock)
Symbolbild Solidarität und Demokratie / © Ground Picture ( shutterstock )

Das Motto ist auf den Instagram- und Facebook Kanälen der Caritas und des Bistums zu sehen, wie Bistumssprecher Stephan Kronenburg mitteilte. In dem knapp eine Minute langen Reel werben unter anderem eine Ordensfrau, eine Sternsinger-Gruppe, eine Pflegefachkraft oder ein Landwirt für Zuversicht, sozialen Zusammenhalt und Umweltschutz, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Nutzerinnen und Nutzer sind eingeladen, weitere Videos unter dem Hashtag #WirStehenAuf beizusteuern, wie es hieß.

 Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus entgegentreten

Die Aktion solle deutlich machen, dass Christinnen und Christen für die Demokratie einstehen, sagte Kronenburg. "Wir stehen auf für eine Gesellschaft, die die Würde jedes Menschen als unantastbar verteidigt, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder sozialer Stellung." Dazu gehöre, jeder Form von Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus entgegenzutreten, fügte Diözesancaritasdirektor Dominique Hopfenzitz hinzu: "Wir stehen auf gegen rechtsextremes Gedankengut." 

Bistum Münster

Münster: Außenansicht vom Dom St. Paulus / © David Inderlied (dpa)
Münster: Außenansicht vom Dom St. Paulus / © David Inderlied ( dpa )

Das Bistum Münster ist mit etwa 1,92 Millionen Katholiken die nach Mitgliedern zweitgrößte Diözese Deutschlands. Das an die Niederlande angrenzende und bis an die Nordsee reichende Bistum ist auf einer Fläche von 15.000 Quadratkilometern in fünf Regionen gegliedert. Vier von ihnen liegen in Nordrhein-Westfalen. Hinzu kommt der eigenständige Offizialatsbezirk Oldenburg in Niedersachsen. Seit 29. März 2009 leitet Bischof Felix Genn das Traditionsbistum.

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