Bischof Hanke wirbt für Aktion "Klimafasten"

Mehr Kampf gegen Klimawandel

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hat zum Einsatz für eine klimafreundliche Welt aufgerufen. Hanke äußerte sich am Donnerstag zur ökumenischen Aktion "Klimafasten", die von Aschermittwoch bis Ostern bundesweit stattfindet.

Klimafasten: Mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fahren / © NDAB Creativity (shutterstock)
Klimafasten: Mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fahren / © NDAB Creativity ( shutterstock )

"Die Fastenzeit ist traditionell eine Zeit der Umkehr und des Verzichts", sagte der Bischof.

Bischof Gregor Maria Hanke / © Simon Koy (KNA)
Bischof Gregor Maria Hanke / © Simon Koy ( KNA )

Durch Konsumismus verursachten die Industriestaaten den größten Teil der Emissionen, während die ärmsten Länder am meisten unter dem Klimawandel litten, fügte er hinzu. "Solidarität mit der Weltkirche bedeutet daher auch, sich für eine umfassende ökologische Umkehr einzusetzen." Ohne Verzicht sei indes keine Umkehr denkbar.

Weniger Verpackungen als Ziel

Die Klimafastenaktion wird von katholischen und evangelischen Einrichtungen in ganz Deutschland organisiert. Für jede Woche der Fastenzeit gibt es Ideen, die Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen umsetzen können, zum Beispiel zu den Themen Lebensmittelverschwendung, Verpackung und Energie in der Küche.

Fastenzeit

Die 40-tägige christliche Fastenzeit beginnt Aschermittwoch und endet Ostern. Seit dem 5. Jahrhundert rückte während der Vorbereitung auf Ostern das Fasten in den Mittelpunkt. Da an Sonntagen nicht gefastet werden sollte und sie deshalb nicht als Fastentage gezählt werden, wurde der Beginn der Fastenzeit offenbar im sechsten oder siebten Jahrhundert vom sechsten Sonntag vor Ostern auf den vorhergehenden Mittwoch, den Aschermittwoch, vorverlegt.

Symbolbild Fastenzeit / © vetre (shutterstock)
Quelle:
KNA