Lateinamerikas Bischöfe fordern ökologisch-soziale Debatte

Bewahrung der Schöpfung eine moralische Verpflichtung

Der Bischofsrat in Lateinamerika stellt sich hinter Umwelt- und Klimainitiven auf dem Kontinent. Katholiken sollten sich mehr um ein stärkeres Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung bemühen.

 Eine Frau wäscht ihre Kleider am Amazonas in Leticia, am Drei-Ländereck Kolumbien, Peru und Brasilien / © Fernando Vergara (dpa)
Eine Frau wäscht ihre Kleider am Amazonas in Leticia, am Drei-Ländereck Kolumbien, Peru und Brasilien / © Fernando Vergara ( dpa )

Der Lateinamerikanische Bischofsrat CELAM ruft zu einer gesellschaftlichen Debatte über ökologische und soziale Fragen auf. In einem am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Schreiben, stellte sich der CELAM-Präsident, Erzbischof Miguel Cabrejos Vidarte aus Peru, zudem hinter "die vielen Initiativen, die jetzt auf unserem Kontinent existieren, um das gemeinsame Haus aller zu schützen". Außerdem rief er dazu auf, über "unsere moralische Verpflichtung für einer Suche nach einem stärkeren Bewusstsein über unsere Verantwortung gegenüber der Schöpfung nachzudenken".

 

CELAM ("Consejo Episcopal de Latinoamericano") ist der Zusammenschluss von 22 nationalen katholischen Bischofskonferenzen Lateinamerikas und der Karibik. Seine Aufgabe ist es, der Kirche in den Mitgliedsländern theologische und pastorale Impulse zu geben, Kontakte zwischen den Mitgliedern herzustellen und die Zusammenarbeit zu fördern.

Sitz des CELAM-Generalsekretariats ist die kolumbianische Hauptstadt Bogota. An der Spitze des Gremiums steht ein auf vier Jahre gewähltes Präsidium. Vorsitzender ist seit 2019 der peruanische Erzbischof Miguel Cabrejos Vidarte (72) aus Trujillo.


Quelle:
KNA