Vom Pop-Chor über Männerchor bis hin zum Domchor: Singen macht glücklich und zahllose Menschen engagieren sich als Sängerinnen und Sänger. "Vom Glück, im Chor zu singen" - so heißt entsprechend das Buch von Stefan Moster, das 2025 im Inselverlag erschienen ist.
Auf über 200 Seiten geht Moster auf unterhaltsame, aber auch tiefgründige Weise dem Phänomen Chorsingen nach. Er erkundet alle möglichen Aspekte rund um Chorproben, Auftritte und Marotten der Chorleiterinnen und Chorleiter. Er hat mit zahllosen Sängerinnen und Sängern gesprochen.
Dazu hat Moster, der 2009 mit dem Roman "Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels“ sein Debüt als Autor gegeben hat, vom Gospelchor bis zum kleinen Chor auf dem Land viele Chorgruppen besucht.
In der Gemeinschaft singen – das sorgt für Glücksmomente, davon ist der 61-Jährige überzeugt.
Was ist die Essenz des Singens?
Nachdem sich der Übersetzer von finnischen Büchern und Romanautor so intensiv mit den Chören auseinandergesetzt hat, kann er so etwas wie die Essenz des Singens formulieren: Sie besteht darin, "dass man die Erfahrung von Sinnhaftigkeit macht."
Dabei ist es entscheidend, dass der Einzelne sich mit seinem ganzen Körper, Atem und seiner Musikalität einbringt. Jede und jeder Einzelne ist gefragt, aber gleichzeitig braucht jeder die Gemeinschaft:
In der Sendung "Musica" erklingen Beispiele für solche "Glückmomente" beim Chorsingen durch entsprechende Chöre und Werke von u. a. Ola Gjeilo, Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart. Dazu gibt es ein interview mit Stefan Moster.
Seit diesem Sonntag wird "Musica" immer von 18 - 19 Uhr ausgestrahlt.
Tipp der Redaktion: Stefan Moster: Vom Glück, im Chor zu singen; 219 Seiten 978-3-458-64524-5 Insel Verlag 20 Euro