"Münster-Mapping"-Lasershow am Freiburger Münster geplant

Aufführung erzählt ein Stück Baugeschichte

Illuminierte Kirche: Die wegen Corona verschobene Laser-Lichtshow "Münster-Mapping" findet nun vom 15. bis 24. Oktober statt. Die Aufführungen waren ursprünglich für März 2020 im Rahmen des Freiburger 900-Jahr-Jubiläums geplant.

Freiburger Münster / © pakpoomkh (shutterstock)

Dies teilte der Münsterbauverein am Freitag auf Anfrage mit. Die Lasershow erzählt mit Musik-, Bild- und Filmprojektionen Stadt- und Münsterbaugeschichte - von der Gründung des Münsters 1120 bis in die Gegenwart.

20 Hochleistungsprojektoren strahlen die gesamte Südfassade des Münsters an - von der 116 Meter hohen Turmspitze bis zur Renaissance-Vorhalle. Die 15-minütige, aufwendig choreographierte Aufführung wurde mithilfe eines 3D-Modells genau für die Ausmaße und Architektur des Münsters berechnet.

Erzählt und illustriert werden sollen geschichtliche Stationen von den Anfängen der Stadt bis zu den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg.

Baugeschichte erlebbar machen

Erlebbar werde auch die mehr als 300-jährige Baugeschichte des Münsters. "Die Show verbindet auf völlig neue Weise Unterhaltung und Wissensvermittlung", sagte Kreativleiter Benjamin Schnitzer bei der ersten Präsentation.

Die Aufführungen sind bei freiem Eintritt zugänglich. Geplant sind an zehn aufeinanderfolgenden Abenden jeweils mindestens drei Aufführungen. Wie viele Zuschauer auf den Münsterplatz kommen können, ist von den im Oktober geltenden Corona-Auflagen und Regeln abhängig.

Eine Vorabreservierung ist nach jetzigem Stand der Planung nicht nötig. Je nach erlaubter Teilnehmerzahl könnte es auch mehr als drei Veranstaltungen je Abend geben.

Erarbeitet wird auch ein Sicherheits- und Hygiene-Konzept. Finanziell getragen wird das mehr als 200.000 Euro teure Spektakel von Erzbistum, Stadt und einem regionalen Energieversorger als Hauptsponsor.

 

Quelle:
KNA
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