Evangelischer Präses: Ostern bedeutet Hoffnung und Zuversicht

"Auch mitten in der Pandemie"

​Mit einer Osterbotschaft in mehreren Tageszeitungen wendet sich der neue Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, an diesem Karsamstag an die Bürgerinnen und Bürger. Sie erscheint in mehr als 1,23 Millionen Exemplaren.

Thorsten Latzel / © Hans-Juergen Bauer (dpa)
Thorsten Latzel / © Hans-Juergen Bauer ( dpa )

Darin erinnere Latzel daran, dass es für die Menschen zu Ostern um Zuversicht und Hoffnung gehe, die auch der "Macht des Todes" widerstehe, teilte die rheinische Kirche am Donnerstag in Düsseldorf mit. Ostern stehe für "das Vertrauen, dass Gott Leid und Tod nicht siegen lässt".

Der Tod hat nicht das letzte Wort

In der ganzseitigen Anzeige, die in mehr als 1,23 Millionen Exemplaren in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland erscheint, erzählt und deutet der 50-jährige Theologe den biblischen Bericht von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

Den Frauen, die am Ostermorgen den Gekreuzigten in seinem mit einem Felsen verschlossenen Grab salben wollten, sei ein Engel erschienen und habe ihnen am leeren und offenen Grab die Auferstehung Jesu verkündigt - das große Hoffnungszeichen, dass nicht der Tod das letzte Wort hat.

Auch zu Ostern 2021 gelte diese christliche Hoffnung: "Es geht um die Zuversicht, dass auch auf uns ein Engel wartet und der Felsen weggewälzt sein wird, wenn wir wie die Frauen aufbrechen. Allem Augenschein zum Trotz. Auch mitten in der Pandemie. Jeden Tag neu", betont der leitende Theologe der rheinischen Kirche.

Ursprünge des Osterfestes

Ostern ist das älteste und bedeutendste Fest der Christenheit. Die Kirchen feiern die Auferweckung Jesu Christi von den Toten und gedenken damit des zentralen Punkts ihres Glaubens. In den ersten christlichen Gemeinden war Ostern zugleich der Tauftag.

Seit dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 nach Christus liegt das Osterfest auf dem ersten Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond - das ist in diesem Jahr der 4. April.

Quelle:
epd
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