Vatikan entlastet Bischof von Brooklyn von Missbrauchs-Vorwürfen

Anschuldigungen ohne Beweis

Die Glaubenskongregation im Vatikan hat den Bischof von Brooklyn, Nicholas DiMarzio, von Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs entlastet. Die mehr als 50 Jahre zurückliegenden Anschuldigungen hätten "nicht den Anschein von Wahrheit".

Nicholas DiMarzio, Bischof von Brooklyn / © Gregory A. Shemitz (KNA)
Nicholas DiMarzio, Bischof von Brooklyn / © Gregory A. Shemitz ( KNA )

DiMarzio selber erklärte, an den Vorwürfen sei "nichts dran". Kirchenrechtlich ist die "Causa DiMarzio" damit abgeschlossen. Zivilrechtlich bleiben weiter zwei Klagen gegen den Bischof anhängig. Darin wird er beschuldigt, als junger Priester in der Erzdiözese Newark zwei Minderjährige missbraucht zu haben.

Verjährungsfrist verlängert

Die Klagen waren aufgrund des "Child Victims Act" von New Jersey eingereicht worden, das seit Dezember 2019 in Kraft ist. Dieses hatte die Verjährungsfrist für Klagen verlängert, die Mitte August ausgelaufen war. DiMarzio wird in den beiden Klagen beschuldigt, in den 1970er Jahren zwei Messdiener in zwei verschiedenen Kirchen in New Jersey sexuell missbraucht zu haben.

Brooklyn Bridge und Manhattan Skyline von der Manhattan Bridge / © pisaphotography (shutterstock)
Brooklyn Bridge und Manhattan Skyline von der Manhattan Bridge / © pisaphotography ( shutterstock )
Fast menschenleerer Broadway in New York / © John Minchillo (dpa)
Fast menschenleerer Broadway in New York / © John Minchillo ( dpa )
Quelle:
KNA
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