300 neue Freiwilligendienstler im Bistum Osnabrück

 (DR)

Rund 300 junge Frauen und Männer beginnen in diesen Wochen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Bistum Osnabrück. Sie werden in Krankenhäusern, Sozialstationen, Kindertagesstätten, Kirchengemeinden, Jugend-, Alten- und Kultureinrichtungen eingesetzt, wie die Diözese am Donnerstag in Osnabrück mitteilte. Mit der Zahl der Freiwilligen sei das Bistum "sehr zufrieden", sagte die Leiterin der Arbeitsstelle Freiwilligendienste, Ann-Cathrin Röttger, mit Verweis auf den in diesem Jahr fehlenden Abiturjahrgang und die Corona-Pandemie. Der Bundesfreiwilligendienst startet im Bistum Osnabrück in diesem Sommer zum zehnten Mal. Für das FSJ ist es im Bistum der 59. Jahrgang.

Anders in der Vergangenheit findet in diesem Jahr das Treffen der neuen und der ausscheidenden Freiwilligendienstlern statt. Es wird aufgrund der Corona-Pandemie den Angaben zufolge als Video-Livestream am 29. August ab 14.00 Uhr über die Homepage (www.alltagshelden-gesucht.de) der Freiwilligendienste übertragen. "Wir senden ein Talkshow-Format live aus dem Ludwig-Windhorst-Haus in Lingen, das wir mit kleinen Einspielern ergänzen", erklärte Röttger. Zu Wort kämen Freiwillige und der Generalvikar des Bistums Osnabrück, Theo Paul.

Der so genannte "NOMO-Tag" (Newcomer and Oldie Meeting Osnabrück) ist seit über 20 Jahren der offizielle Start in den neuen Freiwilligenjahrgang. Dabei trafen sich in den vergangenen Jahren meist über 500 neue und ehemalige Freiwillige. (KNA, Stand: 20.8.2020)