US-Präsident Donald Trump spricht beim March for Life am 24. Januar 2020 in Washington
US-Präsident Donald Trump spricht beim March for Life, dem Marsch für das Leben, am 24. Januar 2020 in Washington
22.01.2021

Donald Trump hat das weiße Haus verlassen
Abschied von der Macht

Nachdem Donald Trump das weiße Haus verlassen hat, musste er auch Abschied von seiner Macht nehmen. Jesus zeigt uns aber, dass die wahre Autorität den Verzicht auf Macht bedeutet, so DOMRADIO.DE Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen.

Gott sei Dank, es ist vorbei! Donald Trump ist raus aus dem  Weißen Haus. Der Abschied von der Macht ist ihm sichtlich schwergefallen. Schon vor der Einführung seines Nachfolgers hat er den Abflug gemacht. Er konnte seinen Machtverlust offenbar nicht ertragen. Sich von der Macht zu verabschieden, das fällt aber nicht nur Trump schwer. Es gilt ebenso für andere Regierungschefs, für Diktatoren, Konzernbosse, Kirchenobere, aber auch für Vereinspräsidenten, Fußballbosse und Oberbürgermeister: Sie kleben oft an der Macht, die ihnen doch nur auf Zeit verliehen ist.

Ein Blick in die Bibel kann hier, wie so oft, helfen: Vereinfacht gesagt, kennt die Bibel zwei Macht-Begriffe: Macht im Sinne der Herrschaft, die unterdrückt, drangsaliert und Angst und  Schrecken verbreitet. Hier gilt der Appell Jesu: „Ihr wisst, dass die Großen Ihre Macht missbrauchen – bei Euch aber soll es nicht so sein!“ Und wie soll es bei den Kindern Gottes sein? Hier soll die Macht Jesu regieren. Die Dynamis ist die Gottesmacht, die Umkehr und Heil – ja Rettung garantieren kann. „Wer bei Euch der Größte, der Erste sein will – der soll der Diener aller sein!“ Sagt sich so leicht – und ist doch so unendlich schwer. Wer also einen Weg zu Gott sucht – der sollte weniger herrschen und mehr dienen. Christen sollen und müssen hier besonders vorbildlich vorangehen. Jesus zeigt: Gottes Macht braucht keinen Thron – kein Amt. Die wahre Autorität kommt gerade durch den Machtverzicht! Weltliche Machthaber wie Trump, der seinen Eid gleich auf zwei Bibeln abgelegt hatte, vergessen das bisweilen. Für uns aber, die wir in der Nachfolge und Treue zu Christus leben wollen, gilt das Wort Jesu: „Bei Euch aber soll es nicht so sein!“

 

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