In seiner Predigt erinnert Gerd Bachner daran, dass das Licht Gottes stärker ist als alle Dunkelheit. Auch in schwierigen Momenten unseres Lebens sind wir aufgerufen, das empfangene göttliche Licht weiterzugeben und so Hoffnung, Frieden und Leben in die Welt zu tragen.
In unserer Welt und im eigenen Leben gibt es Momente der Dunkelheit, in denen Finsternis uns umgibt. Gleichzeitig spüren wir eine tiefe Sehnsucht nach Licht, Leben und Frieden. Dieses Licht ist überlebensnotwendig – und es ist nicht die Dunkelheit, die das letzte Wort hat, sondern das Licht Gottes.
Bachner verweist auf Simeon und auf Jesu Worte im Johannesevangelium: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird das Licht des Lebens haben.“ Schon in der Bauweise der Kirche nach Osten, zur aufgehenden Sonne, zeigt sich das Symbol des Lichts Christi: Es ist stärker als jede Macht des Todes. Finsternis bleibt uns nicht erspart, doch sie hat nicht das letzte Wort. Die Botschaft Jesu fordert uns auf, in der Dunkelheit zu leben, sie jedoch nicht überhandnehmen zu lassen, sondern dem Licht Raum zu geben.
Wir erhalten als Christen durch die Taufe die Zusage: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Nicht „ihr sollt“, sondern „ihr seid“ – eine Verheißung, die uns ermutigt, den Glauben in die Welt zu tragen. Wie der Mond nur das Licht der Sonne widerspiegelt, so sollen wir das Licht Christi in uns weiterleuchten lassen. Selbst kleine Gesten – eine gereichte Hand, ein versöhnendes Wort – können große Wirkung entfalten.
Bachner beschreibt einen Dreischritt des Evangeliums: Wir empfangen das Licht der Hoffnung durch den Sohn Gottes, wir tragen es in unser Leben hinein, und wir geben es weiter. So werden wir Zeugen des Lichtes und können als Christen die Welt und die Menschen um uns herum erhellen.