In mehr als 150 Ländern wird heute gebetet
In mehr als 150 Ländern wird heute gebetet

05.03.2021

Weltgebetstag der Frauen in 150 Ländern Appelle zu Solidarität

Zum ökumenischen Weltgebetstag der Frauen rufen mehrere Verbände zu Gebet, Solidarität und Spenden auf. Traditionell wird der Tag für Frieden, Gerechtigkeit und Frauenrechte am ersten Freitag im März in mehr als 150 Ländern weltweit begangen.

Unter dem Motto "Worauf bauen wir?" wird zur Teilnahme an digitalen Angeboten, am Fernsehgottesdienst und an Präsenzveranstaltungen unter Corona-Bedingungen eingeladen. Zugleich rufen die Organisatorinnen dazu auf, in der Pandemie die "dramatische Lage" vieler Frauen und Kinder weltweit nicht zu vergessen.

Da die sonst üblichen Treffen und Gottesdienste nur eingeschränkt oder gar nicht möglich sind, haben viele Gemeinden Online-Treffen, Freiluft- oder Video-Gottesdienste sowie digitale Spendenaktionen organisiert. Außerdem hat das deutsche Komitee des Weltgebetstags der Frauen erstmals einen zentralen bundesweiten Fernseh- und Internet-Gottesdienst in Münster aufgezeichnet. Er ist um 19.00 Uhr bei Bibel-TV und auf www.weltgebetstag.de zu sehen und auch später dort abrufbar.

Liturgie kommt aus Vanuatu im Südpazifik

Die Liturgie, zu der alle geladen sind, kommt immer aus einem anderen Land: 2021 aus dem Inselstaat Vanuatu im Südpazifik. Sie steht diesmal unter dem Motto "Worauf bauen wir?", die zentrale Bibelstelle sind die Worte über das dem Sturm trotzende Haus auf festem Grund bei Matthäus 7,24 bis 27. "Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit", erklären die Frauen von Vanuatu in ihrem für den Weltgebetstag erarbeiteten Gottesdienst. "Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament - wie der kluge Mensch im biblischen Text. Unser Handeln ist entscheidend."

Für Vanuatu hat das Haus auf festem Grund einen besonders aktuellen und bedrückenden Hintergrund: Die 83 Inseln im Pazifischen Ozean sind extrem vom Klimawandel betroffen. Dabei trägt der kleine Inselstaat selbst kaum zum Ausstoß von Treibhausgasen bei.

Bischof Feige: "beeindruckendes Zeichen der Solidarität"

Der katholische Magdeburger Bischof Gerhard Feige würdigte den Weltgebetstag der Frauen als "beeindruckendes Zeichen der Solidarität". Er freue sich, dass die Gebetskette am Freitag trotz der Corona-Pandemie stattfinde, erklärte der Vorsitzende der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz: "Durch kreative Ideen zur coronakonformen Gestaltung und innovative Formate wie die Übertragung eines Fernseh-Gottesdienstes und digitale Angebote bleibt die Initiative auch in schwierigen Zeiten präsent."

Feige rief zur Beteiligung an der Aktion auf. "Ökumene lebt von der Erfahrung des gemeinsamen Betens und Handelns", erklärte er. Er hoffe zudem, dass die notwendigen Spenden für Hilfsprojekte für Frauen und Mädchen zusammenkämen. "Sie sind besonders in den armen Ländern dieser Welt von den dramatischen Folgen der Pandemie und des Klimawandels vielfach hart getroffen." Für Hilfsprojekte und die Bildungsarbeit der Initiative waren 2020 gut 2,7 Millionen Euro allein in Deutschland zusammengekommen.

(KNA, epd)

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