Flüchtlinge aus Marokko
Flüchtlinge aus Marokko

27.03.2019

Caritas zur Marokko-Reise des Papstes "Zeichen der Ermutigung"

Der Deutsche Caritasverband hat das Treffen von Papst Franziskus mit Migranten in Marokko gewürdigt. "Für unsere Arbeit, die weltweit diesen Menschen gilt, ist das eine große Ermutigung", so Caritas-Präsident Peter Neher.

"Der Papst lenkt unseren Blick erneut auf die Lage der vielen Frauen, Männer und Kinder, die vor Verfolgung und Krieg fliehen oder auf der Suche nach Lebensperspektiven sind", sagte Caritas-Präsident Peter Neher am Mittwoch in Freiburg.

Rund 100.000 Migranten leben in Marokko

Papst Franziskus wird sich am Samstag im Hilfszentrum der Caritas in Rabat mit rund 60 Migranten treffen, um sich über ihr Schicksal zu informieren. In Marokko sollen sich derzeit laut Caritas rund 100.000 Migranten und Geflüchtete aufhalten. Jeweils etwa 4.000 von ihnen erhalten demnach jährlich von der Caritas in Rabat sowie in Tanger Hilfe.

Aktuell steige unter ihnen die Zahl der Schwangeren, Kleinkinder und Minderjährigen stark an, hieß es. Seit 2017 sei etwa ein Viertel der von der Caritas Marokko unterstützten Personen unbegleitete Minderjährige. In den vergangenen zwölf Monaten registrierten die Mitarbeiter zudem eine deutliche Zunahme der sehr jungen, unter 15-jährigen Migranten, so die Caritas.

Unterstützung von Minderjährigen kaum möglich

In verschiedenen Hilfsprojekten bemüht sich Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, in Marokko wie auch anderen Ländern Afrikas, den unbegleiteten Minderjährigen vor Ort Ausbildungs- und Berufschancen etwa in Handwerksberufen oder im Hotel- und Gaststättengewerbe zu eröffnen. "Diese Kinder und Jugendlichen bedürfen allerdings einer so intensiven Unterstützung und Zuwendung wie es weder die Caritas Marokko noch das Land selber auf Dauer leisten können", so Neher.

Dringend erforderlich sei daher auf staatlicher europäischer Ebene die stärkere Unterstützung von Transitländern wie Marokko etwa durch Job- und Ausbildungspakte oder im Bereich der medizinischen Versorgung der Migranten. Andererseits bedürfe es einer realitätsnäheren deutschen und europäischen Migrationspolitik, die zum Beispiel neue Wege der geregelten temporären Arbeitsmigration eröffne, so die Caritas.

(KNA)

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