Palästinenser-Vertreter: "Christentum wird für rassistische und fremdenfeindliche Aussagen missbraucht"
Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften

17.09.2018

Pax Christi ruft zum Schutz der Jugend in Palästina auf Frieden für den Nahen Osten gefordert

An diesem Montag beginnt die Weltwoche für Frieden in Israel und Palästina. Dies nimmt die katholische Friedensbewegung Pax Christi International zum Anlass, um vor einer dramatischen Situation für die junge Generation in Palästina zu warnen.

"Das Wohlergehen und die Rechte von Kindern und jungen Menschen werden weiterhin von der Gewalt und dem Chaos bedroht, die durch 70 Jahre Konflikt, 51 Jahre Besatzung und die anhaltende Blockade des Gazastreifens verursacht werden", erklärte Pax Christi am Montag anlässlich der Weltwoche für Frieden in Israel und Palästina (WWPPI). Die bis 23. September dauernde Woche steht in diesem Jahr unter dem Motto "Jugend und Kinder: Hoffnung schüren und Veränderung bewirken".

Die Rechte palästinensischer Heranwachsender würden anhaltend verletzt, so die Organisation. Chronische Unterernährung, Verhaftungen und Strafverfahren gegen palästinensische Kinder in Israel, hohe Zahlen an Schulabbrechern und jungen Arbeitslosen stellten eine alarmierende Situation dar. Als besonders dramatisch beschreibt Pax Christi die Lage der jungen Generation im Gazastreifen.

Große Sorge wegen Entscheidungen der USA

Vor diesem Hintergrund sehe die Organisation mit größter Sorge auf die jüngsten Entscheidungen der USA, ihre Unterstützung für das UN-Flüchtlingshilfswerk UNRWA und für sechs palästinensische Kliniken in Ostjerusalem einzustellen. Die internationale Gemeinschaft rief die Friedensbewegung dazu auf, sich für den Schutz der Kinder und Jugendlichen einzusetzen.

Insbesondere müsste auf die Einhaltung der Menschenrechte gepocht sowie die grundlegende Versorgung einschließlich Gesundheitsvorsorge und Bildung sichergestellt werden.

Gleichzeitig obliege der jungen Generation eine wesentliche Rolle im Voranbringen des Friedens, so PCI weiter. Durch gewaltfreie Aktionen habe sie große Stärke gezeigt und übe damit Druck aus zugunsten von Frieden und Gerechtigkeit.

Die jeweils um den internationalen Tag des Friedens (21. September) organisierte WWPPI ist eine Initiative des Ökumenischen Forum Palästina/Israel des Ökumenischen Rates der Kirchen. Gefordert wird ein Ende der israelischen Besetzung Palästinas sowie ein gerechter Frieden.

(KNA)

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