Kardinal Marx
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30.08.2018

Kardinal Marx würdigt polnische Freiheitsbewegung Solidarnosc "Kampf für die Freiheit hört nicht auf"

Bei seinem Besuch im Europäischen Solidarnosc-Zentrum in Danzig hat Kardinal Marx die Errungenschaften der Freiheitsbewegung gewürdigt. Solidarität sei eine Grundvoraussetzung für das Leben und es lohne sich, weiter dafür einzustehen.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat die Errungenschaften der polnischen Freiheits- und Oppositionsbewegung Solidarnosc ("Solidarität") gewürdigt. Das Engagement für die Freiheit sei etwas gewesen, "das mein Leben sehr inspiriert hat", sagte Marx am Donnerstag bei einem Besuch des Europäischen Solidarnosc-Zentrums in Danzig (Gdansk). In den 1980er Jahren hätten Menschen ihr Leben für die Freiheit riskiert.

Marx unterstrich den Beitrag der Kirche und insbesondere des damaligen, aus Polen stammenden Papstes Johannes Paul II. für die Freiheitsbestrebungen in Polen. Dies zeige das Engagement einer Kirche, die in die Gesellschaft vernetzt sei und die Freiheit unterstütze. Das Erbe des polnischen Einsatzes für die Freiheit sei: "Der Kampf für die Freiheit hört nicht auf", so der Münchner Erzbischof. Auch die Solidarität sei eine der Grundvoraussetzungen für das Leben.

Marx reist durch Polen

Mit einer Eucharistiefeier in der Kirche der Heiligen Brygida hat der Kardinal am Donnerstag seinen Besuch in Danzig (Gdansk) begonnen. Das Gotteshaus ist als Kirche der polnischen Gewerkschaft und Freiheitsbewegung Solidarnosc in die Geschichte eingegangen. Auf dem Programm des Kardinals stehen am Donnerstag noch ein Treffen mit dem früheren polnischen Präsidenten Lech Walesa.

Marx will auch einen Kranz am Denkmal der gefallenen Werftarbeiter von blutig verlaufenen Streiks im Jahr 1970 niederlegen. Zudem sind ein Vortrag über "Solidarität – ein Schlüsselwort für die Zukunft unserer Gesellschaft, Europas und der Welt" und eine Diskussion geplant. Dabei sollen auch aktuelle Fragen wie die Rolle der eigenen Nation und Europas sowie das Thema Flüchtlinge aufgegriffen werden.

Reise für mehr Verständigung

Marx hält sich bis Samstag in Polen auf. Mit dem Besuch in Danzig und Posen (Poznan) sollen laut Deutscher Bischofskonferenz die Beziehungen zwischen der Kirche in beiden Ländern weiter vertieft werden. Außerdem liege der Akzent der Reise "auf der Würdigung des zentralen Beitrags Polens zur europäischen Freiheitsgeschichte".

Dieser sei mit der Geschichte der katholischen Kirche eng verbunden. Geplant ist auch ein Treffen mit dem Vorsitzenden der Polnischen Bischofskonferenz, dem Posener Erzbischof Stanislaw Gadecki.

(KNA)

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