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Rohingya in Bangladesch

25.05.2018

Religionsvertreter fordern Ende der Gewalt in Myanmar "Religionen für den Frieden"

Religionsvertreter verschiedener asiatischer Länder haben Myanmar vorgeworfen, Religion benutzt zu haben, um die Gesellschaft zu spalten. Zum Abschluss einer Konferenz veröffentlichten sie eine gemeinsame Erklärung.

Der Missbrauch von Religion für politische Zwecke stehe im Widerspruch zu den "fundamentalen Dogmen der religiösen Traditionen der Welt und schafft Hass, Diskriminierung und Gewalt", hieß es einer am Freitag in Rangun veröffentlichten Erklärung zum Abschluss einer gemeinsam mit der internationalen Nichtregierungsorganisation "Religionen für den Frieden" organisierten Konferenz.

"Sorgfältige und transparente Untersuchung"

Vor dem Hintergrund der gewaltsamen Vertreibung der muslimischen Minderheit der Rohingya durch die Armee im vergangenen Herbst forderten die Religionsvertreter von der Regierung Myanmars eine "sorgfältige und transparente Untersuchung" der in Rakhine und andernorts begangenen Verbrechen. Die Vereinten Nationen hatten die Vertreibung von rund 700.000 Rohingya-Angehörigen als "ethnische Säuberung" und "Völkermord" bezeichnet.

Auch im mehrheitlich christlichen Kachin-Staat und im benachbarten nördlichen Teil des Shan-Staates geht die Armee seit Jahren gegen sogenannte ethnische Unabhängigkeitsarmeen vor. Mehr als 100.000 Menschen sind vor den Kämpfen geflohen und leben unter schwierigsten humanitären Bedingungen in Flüchtlingslagern.

Konferenz mit Muslimen, Buddhisten, Hindus und Christen

An der zweitägigen Konferenz nahm von katholischer Seite unter anderen der Erzbischof von Rangun, Kardinal Charles Bo, teil. Unter den Teilnehmern aus den asiatischen Nachbarländern Myanmars waren Muslime, Buddhisten, Hindus und protestantische Christen.

(KNA)

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