Malis Kirche sieht sich zunehmend Gewalt ausgesetzt (Symbolbild)
Malis Kirche sieht sich zunehmend Gewalt ausgesetzt (Symbolbild)

02.10.2017

Islamistische Gewalt in Mali nimmt offenbar zu Kreuz verbrannt

Im westafrikanischen Mali nimmt offenbar die islamistische Aggression gegen das Christentum im Land zu. So seien in der Stadt Dobara mehrere geweihte kirchliche Gegenstände verbrannt worden.

In den vergangenen Wochen seien in Mali mehrfach Kirchen angegriffen worden, berichteten verschiedene lokale Medien am Montag. Die Täter seien offenbar Dschihadisten gewesen.

Kirchliche Gegenstände verbrannt

Ein Vorfall hat sich demnach vergangene Woche in Dobara, 800 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bamako, zugetragen. Dort hatten Bewaffnete nach Informationen des Sekretärs der katholischen Bischofskonferenz, Edmond Dembele, ein Kreuz, eine Marienstatue sowie Altartücher und Bilder aus der Kirche getragen und verbrannt. In den Wochen zuvor hatte es den Angaben zufolge ebenfalls Angriffe gegeben.

Warnung vor zunehmender Gewalt

Seit einem Jahr warnen verschiedene Menschenrechtsorganisationen vor zunehmender Gewalt im Zentrum des Landes, für die verschiedene Gruppierungen verantwortlich seien. Vor vier Wochen kritisierte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) allerdings auch die Vorgehensweise des malischen Militärs gegenüber mutmaßlichen Terroristen, die nach ihren Erkenntnissen verschleppt und gefoltert würden.

Mali in der Krise

Mali ist Ende 2011 aufgrund von Unabhängigkeitsbestrebungen durch mehrere Tuareg-Gruppen immer stärker in die Krise geraten. Nach einem Staatsstreich im März 2012 besetzten Islamisten den Norden. Im Januar 2013 wurden sie vorerst vertrieben. Anschläge nehmen trotz der Stabilisierungsmission Minusma mit rund 11.000 Blauhelm-Soldaten wieder zu. Mit dem aktuellen Mandat des Bundestages kann die Bundeswehr bis zu 1.000 Soldaten schicken.

In Mali bekennen sich mehr als 90 Prozent der knapp 18 Millionen Einwohner zum Islam.

(KNA)

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