Zyklon "Pam" hat einen Großteil der Häuser zerstört
Zyklon "Pam" hat einen Großteil der Häuser zerstört
Zyklon "Pam" hat Vanuatu verwüstet
Zyklon "Pam" hat Vanuatu verwüstet

16.03.2015

Christliche Hilfsorganisationen unterstützen Opfer "Pam" traf Inseln in Südsee mit voller Wucht

Nach Zyklon "Pam" warten immer noch Tausende in Vanuatu auf Hilfe. Zwar treffen Güter ein, die Helfer können die Betroffenen aber nicht erreichen. Caritas international hat 50.000 Euro Soforthilfen bereitgestellt.

Aufklärungsflüge im Katastrophengebiet von Vanuatu haben erste Befürchtungen zu den Zerstörungen von Zyklon «Pam» bestätigt. "Es gibt Berichte über katastrophale Verwüstung auf den Inseln Erromango und Tanna im Süden, wo nicht aus Beton gebaute Gebäude komplett platt sind und die Betonbauten keine Dächer mehr haben", sagte Colin Collett van Rooyan, Leiter des Büros der Hilfsorganisation Oxfam in der Hauptstadt Port Vila.

90 Prozent der Gebäude zerstört

Caritas international hat 50.000 Euro Soforthilfen für die Wirbelsturnopfer bereitgestellt. Die Gelder gehen an einen Nothilfefonds, mit dem Caritas Australien und weitere kirchliche Einrichtungen Hilfsmaßnahmen organisieren werden, wie die katholische Hilfsorganisation am Montag in Freiburg mitteilte. "Dieser Zyklon ist eine der schlimmsten Naturkatastrophen, die es jemals im Pazifik gegeben hat. Unsere Partner tun alles, um die Überlebenden mit dem Nötigsten zu versorgen», so der Leiter von Caritas international Oliver Müller. Nach Caritas-Angaben sind auf der Insel Efate rund 90 Prozent der Gebäude beschädigt oder zerstört worden. Auch in anderen Provinzen sei ein großer Teil der einfach gebauten Hütten weggefegt worden. Viele Menschen seien ohne sauberes Trinkwasser und ohne Strom.

Viele Inseln von der Außenwelt abgeschnitten

Auch das Hilfswerk Care hat dringend um Unterstützung für die Nothilfe auf dem Inselstaat Vanuatu gebeten. In den Evakuierungszentren fehle es an sanitären Anlagen, weshalb das Hilfswerk in den nächsten Tagen Hygienepakete verteilen wolle. Daneben würden Wasser, Nahrung und Unterkünfte benötigt, hieß es. Zahlreiche Inseln sind nach Angaben des Hilfswerks noch immer von der Außenwelt abgeschnitten.

Sabine Minninger, Referentin für Klimapolitik beim evangelischen Hilfswerk Brot für die Welt, erklärte im domradio-Interview, der Klimawandel sei für die Katastrophe mitverantwortlich. "Die Zyklone nehmen zu in einer höheren Stärke und auch in einer größeren Dichte, das bestätigt auch der im letzten Jahr veröffentlichte Weltklimabericht des UNO-Klimarates. Der geht davon aus, dass mit dem Ansteigen der Emissionen, die eindeutig menschengemacht sind, die Naturkatastrophen zunehmen."

"Müssen aus der Kohleverstromung aussteigen"

"Brot für die Welt" fordert von allen Staaten, ihren C02-Ausstoß zu reduzieren. "Das bedeutet konkret, wir müssen aus der Kohleverstromung aussteigen. Wir können keine fossilen Energieträger mehr nutzen", so Minninger

(dpa, KNA, epd, DR)

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