Papst Franziskus
Papst Franziskus

11.06.2016

Papst: Gemeinsam gegen "spirituelle Verödung" vorgehen "Wir alle können noch mehr tun"

Papst Franziskus hat die christlichen Kirchen zur Bekämpfung einer "spirituellen Verödung" aufgerufen.  Zudem warnte er die Kirchen davor, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren.

Papst Franziskus hat die christlichen Kirchen zur Bekämpfung einer "spirituellen Verödung" aufgerufen. Gerade dort, wo gelebt werde, "als gäbe es keinen Gott", seien die christlichen Gemeinden aufgerufen, Hoffnung, Brüderlichkeit und Solidarität zu verbreiten, sagte er am Freitag vor einer Delegation der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen im Vatikan.

Franziskus forderte eine Ökumene, die neben den theologischen Bemühungen, die "verschiedenen Doktrinen der Christen wieder zusammenzufügen", auch eine "gemeinsame Mission der Evangelisierung und des Dienstes" fördere. Zweifellos gebe es bereits viele Initiativen in diesen Bereichen, aber - so der Papst - "wir alle können noch mehr tun".

Keine geschlossenen Gruppen

Zudem warnte er die Kirchen davor, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren. Es sei nicht möglich, den Glauben zu verbreiten, wenn man ihn isoliert oder in geschlossenen Gruppen lebe. Dadurch würden "neue Formen von Religiosität" und ein "spirituelles Konsumverhalten" begünstigt.

Das Treffen mit der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen lobte Franziskus als "weiteren Schritt auf dem Weg, der die ökumenische Bewegung charakterisiert", und auf Einheit abziele. Es gebe viele Bereiche, in denen Reformierte und Katholiken gemeinsam gegen die herrschende "Verwirrung und Gleichgültigkeit" vorgehen könnten, so der Papst weiter.

Mehrere Treffen

Die Gruppe unter Leitung des Präsidenten der Gemeinschaft, Jerry Pillay, und des Generalsekretärs, Chris Ferguson, traf auch mit Vertretern des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, der von Kurienkardinal Kurt Koch geleitet wird, zusammen. Zudem gab es eine Begegnung mit Vertretern des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden unter Leitung von Kurienkardinal Peter Turkson.

 

(KNA)

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