Sport als Chance für benachteiligte Kinder
Sport als Chance für benachteiligte Kinder

22.04.2015

Vatikan und Unicef vereinbaren Zusammenarbeit Allianz für benachteiligte Kinder

Der Vatikan und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef wollen künftig gemeinsam benachteiligte Kinder fördern. Im Mittelpunkt der von Papst Franziskus vorangetriebenen Kooperation steht die Gewaltprävention an Schulen und Sportvereinen.

Die von Papst Franziskus gegründete Schul-Initiative "Scholas Occurrentes" hat neue Partner gewonnen. In Zukunft wird die Stiftung mit dem UNO-Kinderhilfswerk UNICEF und mit der südamerikanischen Fußballverband Conmebol zusammenarbeiten. Ein entsprechender Vertrag mit der UNICEF wurde am Dienstag im Vatikan unterzeichnet, Papst Franziskus war dabei persönlich anwesend. "Scholas Occurrentes" unterstützt benachteiligte Kinder und ermöglicht ihnen mit Sport und Kultur eine bessere Integration in die Gesellschaft. Die Stiftung entstand in Argentinien auf Betreiben des damaligen Erzbischofs von Buenos Aires Jorge Mario Bergoglio. Heute ist sie in der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften angesiedelt, deren Kanzler, Bischof Marcelo Sanchez Sorondo, ebenfalls Argentinier ist. Die Zusammenarbeit mit UNICEF und dem Fußballverband möchte einen Austausch der Plattformen ermöglichen und neue Initiativen entwickeln.

UNICEF: Gipfel für soziale Verantwortung der Jugendlichen

Der Vertrag zwischen UNICEF und dem Vatikan läuft zunächst auf fünf Jahre. Ziel der Zusammenarbeit von sei es nicht nur die Gewalt zu verringern, sondern auch die digitale Verbindung und Kommunikation zwischen den Jugendlichen weltweit zu verbessern, um so einen weltweiten Informationsaustausch der "benachteiligten" Jugendlichen zu ermöglichen. Im spezifischen sei die Plattformausweitung von über 500.000 Jugendlichen des Projektes U-Report auf das globale Netzwerk von Scholars geplant sowie die Organisation des "Gipfel für die soziale Verantwortung der Jugendlichen", der im Zuge der Weltsommerspiele 2015 in Los Angeles stattfinden wird.

Südamerika-Cup: 10.000 Dollar pro Tor für die Kinder

Die südamerikanische Fußballföderation hat hingegen mit Papst Franziskus eine Initiative des Namens "Ein Tor für Kinder" gestartet. Im Zuge der nächsten "Copa America" (Fussball-Südamerikameisterschaft) die 2015 in Chile stattfinden wird, wurde vereinbart, dass für jedes erzielte Tor und für jeden gehaltenen elf Meter 10.00 Dollar für die Kinder der teilnehmenden Länder gespendet werden.

(rv, KNA)

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