Franziskus mit Diego Maradona
Franziskus mit Diego Maradona
Franziskus mit Buffon (l.) und Pirlo
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Roberto Baggio mit Familie beim Papst
Roberto Baggio mit Familie beim Papst

01.09.2014

Papst Franziskus hat Spieler des "interreligiösen Spiels für den Frieden" empfangen Respektvoller Wettstreit

Zahlreiche internationale Fußball-Stars wie Diego Maradona, Gianluigi Buffon und Samuel Eto'o sind in Rom zu einem interreligiösen "Spiel für den Frieden" angetreten. Der Papst, der diese Begegnung initiiert hatte, empfing die Spieler vor dem Spiel.

Die Partie wurde um 20.45 Uhr im römischen Olympiastadion angepfiffen. Dabei waren zahlreiche Fußballstars der Gegenwart und aus früheren Jahren. Nach Angaben der Veranstalter waren Angehörige fast aller Weltreligionen vertreten. Mit auf dem Platz standen neben dem besonders umjubelten Diego Maradona rund 50 aktuelle und frühere Weltstars, darunter Javier Mascherano, Alessandro del Piero, David Trezeguet Diego Simeone und Diego Lugano.

"Besonders die Religionen sind dazu aufgerufen, sich zu Werkzeugen des Friedens, niemals des Hasses zu machen", so Franziskus bei dem Treffen in der vatikanischen Audienzhalle. "Denn im Namen Gottes darf stets und ausschließlich die Liebe weitergetragen werden." Der argentinische Fußballer Diego Maradona umarmte Papst Franziskus und schenkte ihm ein Hemd der argentinischen Nationalmannschaft mit der schwarzen Zehn und dem Namen "Francisco". Der Papst wiederum übergab den Spielern Olivenbäumchen als Zeichen des Friedens.

"Die Menschen, besonders die Jugendlichen, sehen euch mit Bewunderung für eure athletischen Fähigkeiten. Es ist wichtig, dass ihr ihnen ein gutes Beispiel gebt, auf dem Spielfeld wie außerhalb", so Franziskus. Mit ihrem Bekenntnis zum Glauben und zur Menschlichkeit bezeugten die Spieler, dass eine weltweite "Kultur der Begegnung" möglich sei, die auf Solidarität und Frieden gründe. Die Welt brauche solchen Einsatz, um nicht der Diskriminierung von Religionen und Rassen zu erliegen. "Und ihr sagt mit dem heutigen Spiel 'Nein' zu jeder Form von Diskriminierung", rief der Papst ihnen zu. Ihm zufolge stand die Partie dafür, dass Religionen und der Sport eng zusammenarbeiten sollten für ein neues Zeitalter der Freundschaft zwischen den Völkern.

Organisiert hatten das vom Papst initiierte interreligiöse Match die an der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften angesiedelte Einrichtung Scholas Occurentes und die Stiftung P.U.P.I. des langjährigen Kapitäns von Inter Mailand, Javier Zanetti. Beide unterstützen mit den Einnahmen Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche.

Das von Gerardo Martino trainierte Team "Pupi" gewann die Partie im Olympiastadion gegen Arsène Wengers Team "Scholas" mit 6:3 (0:2). AS Roms Juan Iturbe (32. Minute), Roberto Baggio (39.) und Roque Santa Cruz (81.) trafen für "Scholas". Für "Pupi" waren Andrej Schewtschenko (35./84.) - darunter einmal per Elfmeter -, Inter Mailands Mauro Icardi (67./78./89.) und der Israeli Tomer Hemed (71.) erfolgreich.

(KNA)

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