02.01.2019

Studie: Angst vor Altersarmut deutlich gestiegen Jeder Zweite sorgt sich um Armut im Alter

Die Angst vor Altersarmut in Deutschland steigt. Einer aktuellen Studie zufolge fürchtet sich jeder zweite um etwa eine mangelnde Absicherung im Rentenalter. Deutlich gestiegen ist demnach auch die Angst vor höheren Lebenshaltungskosten.

Die Angst vor Altersarmut in Deutschland ist laut einer aktuellen Studie "sprunghaft gestiegen". Mehr als jeder zweite Bundesbürger macht sich Sorgen um den eigenen Lebensstandard und eine mangende Absicherung im Rentenalter, wie eine Umfrage der Beratungsgesellschaft EY zum Verbrauchervertrauen zeigt, die der "Welt" (Mittwoch) exklusiv vorliegt. Demnach ist der Wert um 18 Prozentpunkte auf nunmehr 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Ebenso sei die Sorge vor höheren Lebenshaltungs- und Energiekosten deutlich gewachsen. Jeweils rund 70 Prozent der Befragten hätten deswegen Angst vor finanziellen Einschnitten.

Mit dem Alter steigen die Sorgen

Die Zufriedenheit mit der eigenen finanziellen Lage erreicht laut der Studie weiterhin ein hohes Niveau. Dennoch seien elf Prozent der Bundesbürger "komplett unzufrieden" mit ihrem Auskommen – der höchste Wert seit 2011. Umgekehrt beurteilen nur noch 43 Prozent der Befragten ihre wirtschaftliche Lage positiv; 2018 waren es noch 49 Prozent, in den beiden Jahren davor sogar mehr als 50 Prozent.

Die Zufriedenheit mit der Entwicklung des eigenen Lebensstandards geht laut der Studie mit fortschreitendem Alter zurück. Lediglich jeder dritte Befragte über 65 zeigte sich mit seiner finanziellen Lage zufrieden. Sechs Prozent der Gruppe gehen demnach davon aus, dass sich die Lage 2019 wieder bessert. Angesichts der eingetrübten Aussichten wollen die Deutschen der Umfrage zufolge vor allem für große Anschaffungen wie Autos oder Küchen, für Unterhaltungselektronik und für die Renovierung von Haus und Wohnung weniger Geld ausgeben. Nur für Urlaub und Lebensmittel planen die Bundesbürger noch höhere Ausgaben, wie es hieß.

"Alarmierendes Ergebnis"

Die Rente sei aus Sicht vieler Deutscher keineswegs mehr sicher, so Bernhard Lorentz, einer der beiden Autoren der Studie, für die im November rund 1.000 Verbraucher befragt wurden. Das Ergebnis sei angesichts der älter werdenden Gesellschaft alarmierend, zumal die aktuelle Niedrigzinsphase den Aufbau von Vermögen und einer ausreichenden privaten Altersvorsorge enorm erschwere, so der Experte.

(KNA)

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