Mitarbeiter der deutsche Welthungerhilfe bereiten Hilfslieferungen vor
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigt Habermas
Frank-Walter Steinmeier

07.10.2018

Bundespräsident Steinmeier würdigt Einsatz der Welthungerhilfe "Mitmenschlichkeit macht Mut"

Seit nunmehr 56 Jahren engagiert sich die Deutsche Welthungerhilfe gegen Hunger und Armut in der Welt. Anlässlich der Woche der Welthungerhilfe gibt es nun Lob vom Bundespräsidenten.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat mit Blick auf die Hungernden und Armen in der Welt zu Mitmenschlichkeit aufgerufen. "Wir alle haben die heißen Sommerwochen in Deutschland noch in Erinnerung. Dürre und extremes Wetter haben weltweit immer stärkere Auswirkungen", sagte Steinmeier in seiner Ansprache zur Woche der Welthungerhilfe, die am Sonntagabend in ARD und ZDF ausgestrahlt wird.

Steinmeier dankte der deutschen Bevölkerung für ihre Spenden an die Welthungerhilfe und rief zu weiterer Unterstützung auf: "Lassen Sie in Ihrem Engagement nicht nach."

"Auch wir in Deutschland profitieren"

Klimaveränderungen träfen vor allem die Benachteiligten in Afrika oder Asien. Doch Spenden an die Deutsche Welthungerhilfe machten Mut in einer Zeit, in der der Blick für die Nachbarn nicht immer selbstverständlich sei, betonte Steinmeier. Das Geld werde etwa in die Ausbildung von Jugendlichen in Sierra Leone, Uganda, Indien oder Tadschikistan investiert.

"Auch wir in Deutschland profitieren davon, wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen in anderen Weltgegenden verbessern, wenn Kinder gesünder aufwachsen, mehr Mädchen die Schule besuchen und die lokale Landwirtschaft mehr Menschen versorgen kann", fügte Steinmeier hinzu.

UN: Hunger in der Welt nimmt zu

Nach Angaben der Vereinten Nationen hat der Hunger in der Welt in den vergangenen drei Jahren wieder zugenommen: 2017 waren 821 Millionen Menschen chronisch unterernährt - jeder neunte Erdbürger.

Die Deutsche Welthungerhilfe ist eine private Hilfsorganisation zur Bekämpfung von Hunger und Armut in der Welt. Sie wurde 1962 auf Initiative von Bundespräsident Heinrich Lübke gegründet.

Schirmherr der in Bonn ansässigen Organisation ist der jeweilige Bundespräsident.

(KNA, epd)

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