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Mittagessen in einer Ganztagsschule
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04.10.2018

Caritas im Bistum Münster fordert Stärkung des Offenen Ganztags Gute Betreuung oft vom Wohnort abhängig

Die Caritas im Bistum Münster bietet rund 80 Prozent der Plätze im Offenen Ganztag an. Der Bedarf ist hoch. Mehr Plätze und Geld für die Träger sei notwendig, um ein gutes Bildungsangebot machen zu können.

Eine bessere finanzielle Ausstattung des Offenen Ganztags (OGS) fordert die Caritas im Bistum Münster. Notwendig seien ein bedarfsgerechter Ausbau von Plätzen sowie eine auskömmliche Finanzierung für die Träger, sagte die für Familienhilfe zuständige Referatsleiterin der Caritas, Marita Haude, am Donnerstag in Münster.

Nur so könne ein hochwertiges Bildungsangebot in gut ausgestatteten Räumen mit ausgebildeten Fachkräften angeboten werden. Derzeit werden laut Caritas rund 80 Prozent der OGS-Plätze von den Wohlfahrtsverbänden angeboten.

Gute Betreuung vom Wohnort abhängig

Laut Berechnungen der Freien Wohlfahrtspflege benötige ein Träger 3.250 Euro für einen gut ausgestatteten OGS-Platz. Das Land gebe derzeit circa 1.100 Euro pro Kind und Schuljahr dazu, die Kommunen steuerten einen Pflichtbeitrag von etwa 460 Euro bei.

Manche Kommunen gäben zudem als freiwilligen Zuschuss mehr, manchen fehle dafür aber das Geld. "Ohne gesetzlichen Rahmen hängt die Qualität der Ganztagsbetreuung häufig vom Wohnort der Familie ab", kritisiert Haude.

Petition für "Rettungspaket"

Der münstersche Diözesan-Caritasverband verwies auf die von ihm unterstützte Online-Petition der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Darin fordern die Sozialverbände NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und ihren Kabinettskollgen, Familienminister Joachim Stamp (beide FDP), auf, sich mit einem "Rettungspaket" für den Offenen Ganztag einzusetzen. Die Petition läuft den Angaben zufolge bis 31. Oktober.

Die gesammelten Unterschriften sollen dann den zuständigen NRW-Ministerien übergeben werden. In der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich Arbeiterwohlfahrt (AWO), Caritas, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie und die Zentralwohlfahrtsstelle der jüdischen Gemeinden zusammengeschlossen.

(KNA)

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