Blick auf die Stadt Florenz
Blick auf die Stadt Florenz
Giorgio La Pira
Giorgio La Pira

06.07.2018

Seligsprechung eines Wahl-Florentiners rückt näher Vorbildhafter Katholik und Bürgermeister

Er stammt aus Sizilien, war jahrelang Bürgermeister von Florenz und ist nun auf dem Weg selig gesprochen zu werden. Die Rede ist von Giorgio La Pira. Er machte sich durch seinen Einsatz für sozial Benachteiligte und Arbeiter einen Namen.

Die mögliche Seligsprechung des früheren Bürgermeisters von Florenz, Giorgio La Pira (1904-1977), ist einen Schritt nähergerückt. Wie der Vatikan am Donnerstag mitteilte, stimmte Papst Franziskus einem Dekret zu, das La Pira den sogenannten "heroischen Tugendgrad" zuerkennt.

Einsatz für sozial Benachteiligte und Arbeiter

Der aus Sizilien stammende La Pira gilt als sozial und christlich stark engagierter Politiker. Seit 1924 lebte er in Florenz. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde La Pira 1946 Mitglied der Verfassungsgebenden Versammlung Italiens sowie anschließend Mitglied der Regierung von Ministerpräsident Amintore Fanfani (1908-1999).

Von 1951 bis 1965 war La Pira mit kurzer Unterbrechung Bürgermeister von Florenz. Dort machte er sich durch seinen Einsatz für sozial Benachteiligte und Arbeiter einen Namen und predigte hin und wieder sonntags in einer "Messe der Armen".

Zudem war La Pira im ökumenischen und interreligiösen Gespräch engagiert und reiste dazu 1959 auch in die Sowjetunion.

Schritte bis zur Selig- und Heiligsprechung

Mit der Verleihung des sogenannten heroischen Tugendgrades erhält ein vorbildhafter Katholik den Ehrentitel "Diener Gottes". Dies ist Teil eines kirchenrechtlich geregelten Verfahrens und ein Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Selig- oder Heiligsprechung.

Er erfolgt nach einer Überprüfung des Lebenswandels einer Person durch die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse. Deren Leiter, Kardinal Angelo Amato, war am Donnerstag von Franziskus empfangen worden.

(KNA)

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