Papst erinnert an Solidarität der Päpstlichen Missionswerke

Werke in 120 Ländern

Alle katholischen Ortskirchen weltweit sollten nach Worten von Papst Franziskus ein Minimum an Unterstützung erhalten, um ihre Aufgaben nachkommen zu können.

Papst Franziskus bei Jubiläumsfeier missionarischer Bewegung  / © Andrew Medichini (dpa)
Papst Franziskus bei Jubiläumsfeier missionarischer Bewegung / © Andrew Medichini ( dpa )

Zu diesen Aufgaben gehörten die Spendung der Sakramente, die Unterstützung von Priestern, Katechten und anderen Mitarbeitern. Die erste und wichtigste "Missionswerk" sei aber das Gebet, so Franziskus am Montag in einer Videobotschaft zur Eröffnung der Generalversammlung Päpstlicher Missionswerke im Vatikan. Dies könne und müsse jeder Christ wahrnehmen. Immerhin sei das Gebet das effektivste Werk, auch wenn man es nicht messen könne.

Missio in Deutschland

Franziskus erinnerte daran, dass sein Vorgänger Pius XI. (1922-1939) die im 19. Jahrhundert entstandenen Missionswerke anerkannt, sie als wichtiges Anliegen des Papstes verstanden habe und unterstützen wollte. Heute existieren diese Werke in 120 Ländern, die vom Vatikan her koordiniert werden. Das Päpstliche Missionswerk in Deutschland heißt Missio und hat historisch bedingt jeweils einen Sitz in Aachen und einen in München. Auch das ebenfalls in Aachen ansässige Kindermissionswerk/Die Sternsinger, gehört dazu.


Quelle:
KNA