"Arbeit macht Frei"-Tor in Dachau
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Israels Staatspräsident Reuven Rivlin
Israels Staatspräsident Reuven Rivlin

06.09.2017

Israelischer Staatspräsident besucht KZ-Gedenkstätte Dachau Lebensgeschichten der Opfer im Mittelpunkt

Die neue Gedenkstätte an die Opfer des Olympia-Attentats ist seiner Bestimmung übergeben. Ebenso besuchen der israelische Staatspräsident Rivlin und Bundespräsident Steinmeier gemeinsam die KZ-Gedenkstätte Dachau.

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin und seine Frau Nechama besuchen am Mittwoch die KZ-Gedenkstätte Dachau. Begleitet werden sie von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Gattin Elke Büdenbender sowie von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und seiner Frau Karin. In Dachau errichteten die Nationalsozialisten bereits kurz nach ihrer Machtübernahme 1933 das erste deutsche Konzentrationslager, das zum Muster für weitere wurde.

Erinnerungsort für die israelische Olympiamannschaft von 1972

Die Zahl der Todesopfer in dem KZ wird auf weit über 30.000 geschätzt. Zwischen 1933 und 1945 waren mehr als 200.000 Menschen inhaftiert. Dazu gehörten vor allem politische Gegner der Nationalsozialisten, Juden, Sinti und Roma sowie sogenannte Bibelforscher und Homosexuelle. Von 1940 an waren zunehmend auch Priester der Verfolgung und Misshandlung ausgesetzt, mehr als 2.700 waren in Dachau inhaftiert. Bereits am Vormittag werden Rivlin, Steinmeier und Seehofer dabei sein, wenn der Erinnerungsort an das Attentat auf die israelische Olympiamannschaft 1972 offiziell seiner Bestimmung übergeben wird.

Traumatische Situation als "Einschnitt" 

Vor 45 Jahren waren elf israelische Sportler und ein Polizist ums Leben gekommen. Im Mittelpunkt des Ortes stehen, wie Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) vorab sagte, die Persönlichkeiten und Lebensgeschichten der Opfer. Er solle an das schreckliche Geschehen erinnern, es erklären, historisch einordnen und daraus Schlüsse ziehen helfen. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Brückner & Brückner und trägt den Titel "Einschnitt". Dieser stehe programmatisch für die traumatische Situation, die den Terrorakt während der heiteren Spiele in München ausgelöst habe, so der Minister. An den Kosten von gut 2,35 Millionen Euro beteiligen sich der Freistaat, die Bundesrepublik Deutschland, die Landeshauptstadt München, das Internationale Olympische Komitee, der Deutsche Sportbund und die Foundation for Global Sports Development.

(KNA)

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