Symbolbild Gewalt gegen Frauen
Symbolbild Gewalt gegen Frauen

30.03.2017

Mehr Anfragen an das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" Beratung, Unterstützung und Hilfe

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" wird immer mehr genutzt. Im Jahr 2016 wurde mehr als 34.400 Mal per Telefon, Chat und E-Mail beraten, wie das Bundesfamilienministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Das sei ein Anstieg von rund 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2013 verzeichnete das Hilfetelefon damit bereits über 100.000 Beratungskontakte. "Diese Zahlen machen sehr deutlich: Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet", sagte Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) bei der Vorstellung des 4. Jahresbericht der Initiative. "Es ist gut, dass sich immer mehr Menschen Beratung, Unterstützung und Hilfe holen."

Mehr Unterstützung

Am häufigsten erfolgten im vergangenen Jahr Beratungen zu Fällen häuslicher Gewalt (circa 60 Prozent) und sexualisierter Gewalt (12 Prozent). In 16.000 Fällen konnten die Expertinnen des Hilfetelefons an örtliche Unterstützungseinrichtungen wie Frauenhäuser oder Beratungsstellen weitervermitteln, hieß es. Auch das mehrsprachige Beratungsangebot wurde häufig genutzt: In über 1.600 Beratungsgesprächen wurde eine Dolmetscherin hinzugezogen, im Vorjahr war das nur 700 mal der Fall. Deutliche Zuwächse gab es bei Beratungen auf Arabisch und Farsi, die unter den Fremdsprachen am häufigsten nachgefragt wurden.

Geflüchtete

944 Beratungen fanden im Zusammenhang mit Flucht nach Deutschland statt. "Für diese Frauen ist es elementar wichtig, dass sie ihre Gewalterfahrungen in ihrer Muttersprache schildern können", erklärte Helga Roesgen, Präsidentin des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, bei dem das Hilfetelefon angesiedelt ist. Vor diesem Hintergrund wurde der Dolmetscherdienst zum 1. Januar 2017 um Albanisch und Kurdisch erweitert. Beratungen mit Dolmetscherinnen sind nun in 17 Fremdsprachen möglich.

Kontakt

Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr unter der Telefonnummer 08000 116 016 und online unter www.hilfetelefon.de über den Termin- und Sofort-Chat sowie per E-Mail erreichbar.

(epd)

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