07.01.2016

Erster Friedhof für Mittelmeer-Flüchtlinge in Süditalien Benannt nach Alan Kurdi

Im süditalienischen Kalabrien entsteht ein internationaler Friedhof für Flüchtlinge, die bei der Überfahrt auf dem Mittelmeer ums Leben gekommen sind. Die Toten sollen auf einem einen Hektar großen Gelände beigesetzt werden.

Das Gelände befindet sich nahe dem einstigen faschistischen Internierungslager Ferramonti di Tarsia, wie die italienische Tageszeitung "Avvenire" (Donnerstag) berichtete. Die Bauarbeiten sollen Ende des Monats beginnen. In dem Lager Ferramoni di Tarsia wurden zwischen 1940 und 1943 Juden und Oppositionelle gefangen gehalten.

Der Friedhof wird laut dem Bericht nach dem syrischen Flüchtlingskind Alan Kurdi benannt. Die Bilder vom Leichnam des drei Jahre alten Jungen, der Anfang September nahe dem türkischen Bodrum an Land gespült wurde, erregten weltweit Aufsehen. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Kommune Tarsia, der Region Kalabrien und der Menschenrechtsorganisation "Movimento Diritti civili".

(KNA)

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