23.03.2014

Mehrheit der Deutschen hält ihr Land für ungerecht Unfaire Verteilung

Die Mehrheit der Deutschen hält die Bundesrepublik für ein ungerechtes Land und wünscht sich mehr soziale Gerechtigkeit. Dies geht aus einer repräsentativen Allensbach-Umfrage zur sozialen Gerechtigkeit hervor.

Der Umfrage zufolge finden 59 Prozent der Befragten, dass es in Deutschland nicht gerecht zugeht. Nur 21 Prozent halten Vermögen und Verdienst für fair verteilt. 52 Prozent halten es deshalb für wichtiger, die soziale Gerechtigkeit zu erhöhen, als den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Nur 26 Prozent sprechen sich dafür aus, lieber die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu steigern.Die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung wie der gesetzliche Mindestlohn, die Renten- oder Arbeitsmarktreformen gehen deshalb nach Ansicht der Befragten in die richtige Richtung.

Die geplanten Maßnahmen der großen Koalition werden das Land nach Ansicht der Bürger gerechter machen: 79 Prozent finden, die Aufstockung der Rente von Geringverdienern fördere die soziale Gerechtigkeit. Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro wird nach Ansicht von 78 Prozent der Befragten den sozialen Frieden erhöhen. Rund 70 Prozent finden jeweils, die Rente mit 63 und die frühere Gleichstellung von Leiharbeitern mit regulären Arbeitnehmern verbesserten die Situation.

Laut Umfrage sehen 91 Prozent soziale Gerechtigkeit nur dann als erfüllt an, wenn ein Beschäftigter von seinem Lohn leben kann, 90 Prozent, wenn alle Kinder die gleichen Chancen auf eine gute Schulbildung haben. 77 Prozent halten eine Grundsicherung für jeden Bürger für unverzichtbar. 70 Prozent der Menschen legen aber auch Wert darauf, dass sich mehr Leistung lohnt.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Konkret sollte die Bundesregierung nach Ansicht der Bürger vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, um Chancengerechtigkeit zu fördern. 71 Prozent halten dies für notwendig. Mit dem Steuersystem sind die Deutschen im Großen und Ganzen zufrieden. 49 Prozent finden zwar das derzeitige System nicht gerecht. Allerdings ist der Wert deutlich gefallen: 2008 waren es noch 78 Prozent.

Auch die Belastung von Spitzenverdienern hält eine Mehrheit für ausreichend. 40 Prozent finden, die Höhe des Spitzensteuersatzes sowie der Reichensteuer seien angemessen. 32 Prozent halten die Belastung für Gutverdiener für zu niedrig, zwölf Prozent für zu hoch. Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent greift derzeit ab einem Jahreseinkommen von rund 53.000 Euro, der Reichensteuersatz von 45 Prozent ab 250.000 Euro.

(epd)

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