Symbolbild Telefonseelsorge
Symbolbild Telefonseelsorge

23.05.2019

Katholische Telefonseelsorge Köln feiert 40- jähriges Jubiläum Anrufen und Hinhören

Am Pfingstmontag, 5. Juni 1979 ging der erste Anruf bei der Katholischen Telefonseelsorge Köln ein. Mit einem Festakt mit geladenen Gästen wurde an diesem Mittwoch das 40-jährige Jubiläum gefeiert. Kardinal Woelki dankt den Mitarbeitenden.

Seit 40 Jahren unterstützen Ansprechpartner der Telefonseelsorge Köln am Telefon Menschen, die jemanden zum Reden brauchen, weil sie sich in schwierigen persönlichen Lebenssituationen befinden. Die Anrufenden finden Zuhörer, die Verständnis zeigen, neue Perspektiven eröffnen und zu neuem Lebensmut verhelfen.

13.500 Anrufe im Jahr 2018

Alleine im Jahr 2018 gingen rund 13.500 Anrufe bei der Telefonseelsorge Köln ein. In 40 Jahren waren hier 227 ehrenamtliche und 27 hauptamtliche Mitarbeiter tätig. Heute arbeiten regelmäßig etwa 70 Männer und Frauen ehrenamtlich mit, die von vier hauptamtlichen und weiteren nebenamtlichen Fachkräften geschult und begleitet werden.

Bei der Gründung der ersten Telefonseelsorge 1953 in London lag der Fokus auf der Suizidprävention. Bei zwei bis drei Gesprächen täglich sprechen auch heute Anrufende über Suizidgedanken oder gar konkrete suizidale Absichten. Doch zeigte sich in den vergangenen Jahren, dass es neben den schweren Lebenskrisen auch die alltäglichen Sorgen und Nöte sind, die Menschen zum Hörer greifen lassen: Einsamkeit, Probleme in der Partnerschaft, Krankheit, Angst um den Arbeitsplatz und die Erfahrung von Armut und Ausgrenzung.

Kardinal Woelki dankt den Mitarbeitenden

In dem zum Jubiläum erschienenen Buch der Telefonseelsorge mit dem Titel "Anrufen – Hinhören" wendet sich der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki an die Mitarbeitenden: "Von Herzen danke ich allen, die seit 40 Jahren ihren Beitrag dazu geleistet haben, sich um die Seelen der Anrufenden zu sorgen, ihnen Trost und Hilfe zu spenden und damit manches Leben gerettet zu haben."

In dem Buch werden die verschiedenen Facetten der Arbeit von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden in der Katholischen Telefonseelsorge beschrieben. Neben dem Beitrag von Kardinal Woelki enthält es Beiträge von externen Fachkräften sowie von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Das Buch kann ab dem 25. Mai unter www.telefonseelsorge-koeln.de heruntergeladen oder gegen einen Unkostenbeitrag von 12,50 Euro bestellt werden unter: mail@telefonseelsorge-koeln.de.

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