Nadelbäume eignen sich nicht für die Aufforstung
Nadelbäume eignen sich nicht für die Aufforstung
Dirk Schrödter: Chef der Staatskanzlei in Schleswig-Holstein
Dirk Schrödter: Chef der Staatskanzlei in Schleswig-Holstein

03.10.2019

Einheitsbuddeln: Bäume pflanzen für das Klima Eine Spende, ein Baum

Das Land Schleswig-Holstein, das in diesem Jahr die Ausrichtung der Einheitsfeierlichkeiten verantwortet, initiiert eine Aktion namens Einheitsbuddeln. Dabei wird zum Tag der Deutschen Einheit dazu aufgerufen, einen Baum zu pflanzen.

DOMRADIO.DE: "Einheitsbuddeln" lautet der Titel Ihrer Aktion. Wie genau funktioniert das Ganze? Wie läuft das ab?

Dirk Schrödter (Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein): Wir wissen, dass Aufforstungen eines der wirksamsten Mittel gegen den Klimawandel und für das Erreichen der Klimaschutzziele sind. Deshalb haben wir uns im Land Schleswig-Holstein gedacht, wir starten die Aktion Einheitsbuddeln, bei der jeder und jede mitmachen kann, indem er oder sie eine Spende abgibt, dann pflanzen wir für die Spende einen Baum. Jeder kann aber auch selbst einen Baum pflanzen oder die Aktion einfach weitertragen und so das Bewusstsein für das Schärfen.

DOMRADIO.DE: Fünf Euro ist die Spende hoch, die getätigt werden soll, damit ein Baum gepflanzt wird. Was passiert mit den Spenden?

Schrödter: Mit den Spenden pflanzen wir einen Baum. Wir haben Flächen reserviert hier in Land Schleswig-Holstein. Wir haben bereits Flächen für insgesamt 50.000 Bäume vorgesehen. Wir stehen aktuell aber schon über diesen 50.000 Bäumen, sodass wir derzeit weitere Flächen bereitstellen.

DOMRADIO.DE: Das klingt ja, als ob das Ganze große Resonanz gefunden hat, oder?

Schrödter: Ja, das hat eine sehr große Resonanz gefunden. Wir sind selber überrascht, wie schnell wir hier innerhalb kürzester Zeit praktisch einen neuen Wald entstehen lassen können. Ziel unserer Aktion ist es tatsächlich jedes Jahr einen neuen Wald entstehen zu lassen, indem wir das Einheitsbuddeln von Jahr zu Jahr in jedes Bundesland tragen.

DOMRADIO.DE: Sie wollen das Einheitsbuddeln zur neuen Tradition am Tag der Deutschen Einheit machen. Was meinen Sie denn, wie stehen die Chancen, dass das Ganze auch nächstes Jahr bei den Einheitsfeierlichkeiten in Potsdam Anklang findet, sodass auch dort fleißig gepflanzt wird?

Schrödter: Die Resonanz aus den Staatskanzleien der anderen Länder ist gut und groß. Ich bin mir sicher, dass wir mit den anderen Ländern da gut in Kontakt kommen, sodass wir das Pflänzchen, das wir hier mit dem Einheitsbuddeln "gepflanzt" haben auch weitertragen können. Unsere Spenden kommen im Übrigen aus der gesamten Bundesrepublik und nicht nur aus Schleswig-Holstein, zum Beispiel auch aus Köln. Wenn man sich unsere Homepage mal anschaut, sieht man dort eine Karte, wo überall – auch von Privatleuten – für die Bäume gespendet wird. Das ist eine große Aktion, die die gesamte Bundesrepublik erfasst hat.

DOMRADIO.DE: Was wollen Sie erreichen? Wie viele Bäume sollen gepflanzt werden?

Schrödter: Als ich die Aktion angekündigt habe in der Presse kurz vor der Sommerpause, hatten wir gedacht, dass wir 40.000 Bäume pflanzen. Jetzt stehen wir schon bei über 88.000 Bäumen. Wir haben unser Ziel also schon verdoppelt.

DOMRADIO.DE: Gibt es für dieses Jahr noch die Möglichkeit sich zu beteiligen an der Aktion Einheitsbuddeln? Oder muss man jetzt auf das nächste Jahr in Potsdam warten?

Schrödter: Nein, es gibt überhaupt keinen Spendenannahmestopp. Wir wollen so viele Bäume wie möglich pflanzen. Deshalb spenden Sie weiter, pflanzen Sie selbst weiter, machen Sie unsere Aktion bekannt im Internet, teilen Sie sie in den sozialen Netzwerken. Wir wollen noch mehr Bäume pflanzen.

Das Gespräch führte Moritz Dege. 

(DR)

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