100 Jahre Marienerscheinung in Fatima
100 Jahre Marienerscheinung in Fatima
Der Papst blickt auf Fatima
Der Papst blickt auf Fatima
Papst Franziskus betet in Fatima vor dem Heiligtum von Fatima.
Papst Franziskus betet in Fatima vor dem Heiligtum von Fatima.

13.05.2017

Papst trifft Portugals Regierungschef Große Messe in Fatima

Papst Franziskus hat am Morgen in Fatima den portugiesischen Ministerpräsidenten Antonio Costa getroffen. Der Papst empfing den Politiker in seiner Pilgerherberge zum persönlichen Gespräch. Im Anschluss wollte Franziskus die Rosenkranzbasilika von Fatima besuchen.

Der Papst ist seit Freitag zum 100. Jahrestag der Marienerscheinungen in dem portugiesischen Wallfahrtsort. Als Höhepunkt seines rund 24-stündigen Besuches spricht er bei einer Messe am Vormittag auf dem Platz vor dem Heiligtum zwei der drei Seherkinder von damals heilig. Die Organisatoren rechnen mit bis zu einer Million Teilnehmern.

Die Geheimnisse von Fatima

Mit der Zeremonie nimmt der Papst Francisco (1908-1919) und Jacinta Marto (1910-1920) ins Verzeichnis jener Verstorbenen auf, die in allen katholischen Kirchen weltweit verehrt werden dürfen. Die dritte Seherin, ihre Cousine Lucia dos Santos (1907-2005), lebte über Jahrzehnte als Ordensfrau in Coimbra. 1930 erkannte der Bischof von Leiria die Erscheinungen an.

Laut einer 1941 verfassten Niederschrift Lucias enthielt der erste Teil der sogenannten Geheimnisse von Fatima die Vorhersage eines weiteren Weltkrieges. Das zweite Geheimnis bestand laut Lucia darin, dass Russland sich nach einer Weihe an das "Unbefleckte Herz Mariens" bekehren werde.

Den dritten Teil der Weissagung schrieb Lucia 1944 nieder und verfügte, dass der Text nicht vor 1960 veröffentlicht werden dürfe. Erst Johannes Paul II. publizierte das "dritte Geheimnis" anlässlich der Seligsprechung von Jacinta und Francisco am 13. Mai 2000. Der Text enthält auch die Vision eines "Bischofs in Weiß", der von Schüssen getroffen zusammenbricht. Schwester Lucia und Johannes Paul II. sahen darin einen Bezug auf das Papstattentat vom 13. Mai 1981.

Großer Andrang vor Heiligsprechungsgottesdienst

Zu der Messe am Vormittag werden auch 350 Kranke erwartet. An sie wird der Papst ein Grußwort richten. Vor der Messe wollte Franziskus mit dem 104-jährigen Priester Joaquim Pereira da Cunha zusammentreffen, dem laut Medienangaben ältesten Geistlichen Portugals. Cunho wurde am 8. Juli 1912 im nordportugiesischen Baiao geboren und ist damit nur wenig jünger als die Seherkinder von Fatima. Zum Priester geweiht wurde er 1937. Seinen Lebensabend verbringt er in einem Wohnheim für Geistliche in Porto.

Der Platz zwischen den beiden Basiliken von Fatima war bereits zwei Stunden vor dem Gottesdienst weithin gefüllt. Viele hatten mit Schlafsäcken oder einfachen Rettungsdecken auf dem Areal übernachtet. Franziskus war im Exerzitienhaus "Nossa Senhora do Carmo" unmittelbar neben dem Wallfahrtsgelände untergebracht. 

Weitere Programmpunkte

Dort war im Anschluss an die Messe ein Mittagessen mit den Bischöfen des Landes vorgesehen. Nach der Verabschiedung am Militärflugplatz Monte Real, zu der unter anderen Staatspräsident Marcelo Rebelo de Sousa sowie Kirchenvertreter erwartet werden, verlässt Franziskus am Nachmittag Portugal.

(KNA)

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