07.04.2013

Papst: "Habt mehr Mut als Christen zu leben" Keine Angst

Papst Franziskus hat die Christen aufgerufen, sich mutiger in der Öffentlichkeit zu ihrem Glauben zu bekennen. "Wir dürfen keine Angst haben, Christen zu sein und als Christen zu leben", forderte der Papst am Sonntag beim Regina-Coeli-Gebet.

"Auch wir sollten mehr Mut haben, den Glauben an den auferstandenen Christus zu bezeugen", so Franziskus. Die Kirche habe den Auftrag, ein "Reich der Liebe" wachsen zu lassen und "Frieden in den Herzen" zu säen. Dies müsse sich auch auf die menschlichen Beziehungen, die Gesellschaft und die Institutionen auswirken. Franziskus verwies auf das Beispiel der Apostel Jesu. Ebenso wie diesen vertreibe der Geist des auferstandenen Christus auch heute den Gläubigen die Angst, ihren Glauben zu verkünden.

Zugleich hob der Papst hervor, dass wahrer Frieden nur durch die Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes einkehren könne. Er sei möglich, weil die Liebe Gottes über das Böse gesiegt habe. Der Papst verwies auf den Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, den die katholische Kirche am Sonntag beging.

Franziskus sagte in seiner Ansprache weiter, dass der christliche Glaube nicht durch unmittelbare Beweise, sondern durch das Hören von Gottes Wort und das gelebte Zeugnis vermittelt werde. Selig seien jene, die nicht sähen und dennoch glaubten, so Franziskus unter Verweis auf das Evangelium vom ungläubigen Apostel Thomas. Dieser glaubte nach biblischem Bericht erst an die Auferstehung Christi, nachdem er dessen Wunden berühren durfte. Auch heute gelte, was zu allen Zeiten und an allen Orten gültig gewesen sei: Es seien jene selig, die durch das Wort Gottes, das die Kirche verkündet und das durch die Gläubigen bezeugt werde, glaubten, so Franziskus.

Papst beschert seinen Angestellten einen freien Tag mehr

Papst Franziskus beschert den Angestellten im Vatikan einen zusätzlichen arbeitsfreien Tag im Jahr: Künftig sind sein Wahltag, der 13. März, und sein Namenstag, der 23. April, das Fest des heiligen Märtyrers Georg, gesetzliche Feiertage, wie die päpstliche Zeitung "Osservatore Romano" am Sonntag berichtete. Mit bürgerlichem Namen hieß Franziskus Jorge (Georg) Mario Bergoglio.

Der Wahltag des zurückgetretenen Papstes Benedikt XVI. am 16. April entfällt demnach von diesem Jahr an als vatikanischer Feiertag. Weil der Namenstag Benedikts XVI. jedoch auf das Hochfest des heiligen Josefs am 19. März fällt, das im Vatikan ohnehin Feiertag ist, haben die Angestellten vom kommenden Jahr an einen zusätzlichen freien Tag.

Wahltag und Namenstag des amtierenden Papstes sind im Vatikan traditionell Feiertage. Ausschlaggebend für den Namenstag ist der frühere bürgerliche Name.

(KNA)

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