Taufe in der Osternacht
Taufe in der Osternacht
Juli 2013 Franziskus veröffentlicht erste Enzyklika "Lumen Christi"
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Unter den vielen Kardinälen ist Kardinal Kasper
Unter den vielen Kardinälen ist Kardinal Kasper
Papst Franziskus bei der Eucharistie
Erwachsenentaufe mit anschliessender Firmung und Kommunion

19.04.2014

Papst Franziskus feiert mit Gläubigen Osternacht im Petersdom Die Energie der Taufe

Mit Tausenden Gläubigen hat Papst Franziskus im Petersdom die Osternacht gefeiert. Er rief dazu auf, den Glauben wiederzuentdecken und sich an seinen Ursprung zu erinnern. domradio überträgt am Ostersonntag ab 12 Uhr aus Rom.

Zum zweiten Mal in seiner Amtszeit hat Papst Franziskus gemeinsam mit Tausenden von Gläubigen und Pilgern die festliche Liturgie der Osternacht gefeiert. Dabei rief er die Menschen im Petersdom auf, ihre Taufe ernster zu nehmen. Dieses Sakrament müsse als "lebendige Quelle" des christlichen Glaubens "wiederentdeckt" werden; es könne "neue Energie" spenden.

Der Papst taufte während des Gottesdienstes 10 Erwachsene und Kinder im Alter von 7 bis 58 Jahren. Sie stammen aus Vietnam, Weißrussland, dem Senegal, dem Libanon, Frankreich und Italien. Der Taufritus ist traditioneller Bestandteil der Osternachtsmesse mit dem Papst.

domradio.de überträgt Messe am Ostersonntag

Die festliche Liturgie zur Auferstehung Christi begann in der Vorhalle des Petersdoms. Dort weihte der Papst das Osterfeuer und entzündete daran die Osterkerze. Anschließend zog Franziskus mit der Osterkerze in einer langen Prozession von Kardinälen und Bischöfen in die zunächst noch dunkle Basilika ein. Weitere Höhepunkte der Osterfeierlichkeiten mit Papst Franziskus sind am Sonntagvormittag die Ostermesse auf dem Petersplatz und der anschließende traditionelle Segen "Urbi et orbi". domradio.de überträgt ab ca. 12 Uhr live aus Rom.

In seiner Predigt ermunterte Franziskus die Gläubigen, sich ihre erste persönliche Begegnung mit Jesus zu vergegenwärtigen. Es gelte die Erinnerung an jenen Moment zurückzuholen, "in dem er mich hat spüren lassen, dass er mich liebt", so Franziskus. Jeder müsse sich fragen, ob er seither "Wege und Pfade gegangen sei, die dieses Ereignis in Vergessenheit geraten ließen. 

Auf ins "heidnische Galiläa"!

Der Papst verwies darauf, dass nach biblischem Bericht ein Engel den Frauen am leeren Grab Jesu aufgetragen habe, den Jüngern zu sagen, sie sollten nach Galiläa zurückkehren. Dies sei die Region, in der sie Jesus erstmals begegnet seien und sich ihm angeschlossen hätten. Daraufhin seien die Jünger zurück nach Galiläa gegangen. Zum Abschluss seiner Predigt forderte Franziskus auf: "Das 'heidnische Galiläa' (Mt 4,15; Jes 8,23): Horizont des Auferstandenen, Horizont der Kirche; sehnliches Verlangen nach Begegnung… Machen wir uns auf den Weg!"

Der Taufritus ist seit jeher Bestandteil der Osternachtmesse mit dem Papst. Die Taufe ist nach christlicher Überzeugung der symbolische Mitvollzug von Tod und Auferstehung Christi. Im frühen Christentum war daher die Osternacht der übliche Tauftermin. Die katholische Kirche empfiehlt ihn noch immer bei Erwachsenentaufen. Der Taufe geht eine Vorbereitungszeit voraus, das sogenannte Katechumenat.

Papst: Betet für die Opfer des Schiffsunglücks in Korea

Über Twitter hatte Papst Franziskus am Karsamstag zum Gebet für die Opfer des Fährunglücks in Südkorea aufgerufen. "Ich lade euch ein, euch meinem Gebet für die Opfer des tragischen Schiffsunglücks in Korea und für ihre Familien anzuschließen", heißt es in der über den Kurznachrichtendienst auf Englisch verbreiteten Botschaft. Franziskus will im August nach Südkorea reisen. Drei Tage nach dem Untergang der Fähre "Sewol"  vor der koreanischen Küste am Mittwochmorgen wurden am Samstag noch 270 Personen vermisst, 29 Leichname wurden bislang gefunden. Nur 179 Insassen konnten gerettet werden. Die meisten der insgesamt 476 Passagiere waren Schüler, die sich auf einer Klassenfahrt befanden. Gegen den Kapitän und zwei weitere Besatzungsmitglieder wurde mittlerweile wegen Vernachlässigung von Dienstpflichten und Verstoß gegen das Seerecht Haftbefehl erlassen.

Ostergeschenke für Obdachlose am Hauptbahnhof Termini

Wie Radio Vatikan am Samstag berichtete, hat Papst Franziskus zu Ostern Obdachlose in Rom beschenkt. Sein Almosenverwalter, Erzbischof Konrad Krajewski, und ein päpstlicher Zeremoniar verteilten am Freitagabend am Hauptbahnhof Termini und zwei weiteren sozialen Brennpunkten der Stadt Briefumschläge mit Geld und Ostergrüßen des Papstes.

Am Samstag hätten auch die 30 Frauen, die gegenwärtig in der Sozialstation "Casa Dono di Maria" im Vatikan wohnen, ein solches Präsent erhalten. Das Geld stamme aus dem Verkauf von Pergamenten mit päpstlichen Segenswünschen.

Einige Obdachlose, die sich gerade notdürftig ein Nachtlager aus Kartons bereitet hätten, hätten vor Freude über das unerwartete Geschenk getanzt, berichtete der Almosenmeister laut dem Sender. Nach dieser Aktion sei die Kasse der päpstlichen Almosenverwaltung "praktisch" leer, so Radio Vatikan.

Die Christen feiern in der Nacht zu Sonntag Ostern, das älteste und wichtigste Fest der Christenheit. Es erinnert an die Mitte des christlichen Glaubens: die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz. Das Osterfest steht daher für den Sieg des Lebens über den Tod.

(KNA, DR, dpa, Vatikan)

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