DJK fordert Zugang für humanitäre Helfer in Syrien
Sie zahlen den höchsten Preis: Kinder in Syrien

30.06.2020

Unicef mahnt Situation der Kinder in Syrien an Sie zahlen den höchsten Preis

Seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs sind laut Unicef fast sechs Millionen Kinder in Syrien oder auf der Flucht in einem der Nachbarländer geboren. "Die Corona-Pandemie bedeutet für sie eine weitere Katastrophe", so das Kinderhilfswerk.

Anlässlich der aktuellen internationalen Geberkonferenz für Syrien in Brüssel ruft Unicef zu umfangreicher Hilfe für das Überleben, den Schutz und die Bildung der Mädchen und Jungen in Syrien und seinen Nachbarländern auf.

Bei einer Umfrage in Syrien und unter syrischen Familien in Jordanien und im Libanon gaben laut Unicef fast 90 Prozent der Befragten in Syrien an, dass Kinder in diesem Konflikt den höchsten Preis zahlen müssten. Mehr als ein Drittel der Familien in Syrien schätzte die Qualität der Bildung, 23 Prozent den Zugang zu Bildung als eine der größten Herausforderungen für ihre Kinder ein. Zu weiteren großen Problemen zählen Armut, die Gesundheitsversorgung und die Betreuung von Waisenkindern.

Physische und psychische Wunden

Auf die Frage, was das Wichtigste für Kinder sei, antworteten die meisten Befragten, dass für sie die Rückkehr der Kinder in die Schulen den größten Stellenwert hat. In einigen Teilen Syriens gab mehr als die Hälfte der Befragten an, dass mindestens ein Kind der Familie nicht zur Schule geht, während dies nur bei rund einem Drittel der syrischen Geflüchteten in Jordanien und im Libanon der Fall war. Und fast alle Befragten gaben an, dass psychische Wunden genauso schwerwiegend seien wie körperliche Verletzungen.

Lernen auch ohne Schule

Laut Unicef können schätzungsweise 2,8 Millionen syrische Mädchen und Jungen nicht zur Schule gehen. Viele von ihnen hätten noch nie in ihrem Leben eine Chance auf Schulunterricht gehabt. Gleichwohl könnten fast fünf Millionen Kinder in Syrien und in den Nachbarländern trotz aller Widrigkeiten weiterhin lernen, was zahlreichen Helfern zu verdanken sei.

Die Umfrage wurden von den Meinungsforschungsinstituten Gallup International und ORB International durchgeführt. In persönlichen Interviews wurden den Angaben zufolge 2.552 Menschen in Syrien sowie 1.000 geflüchtete Syrer in Jordanien und im Libanon nach ihren Sorgen befragt und nach den größten Herausforderungen. Die Umfrage wurde Anfang des Jahres, vor den ersten bestätigten Covid-19-Fällen in den drei Ländern, durchgeführt.

(KNA)

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