Migranten an der Grenze zu den USA
Migranten an der Grenze zu den USA

12.09.2019

Mittelamerikanische Bischöfe fordern besseren Schutz für Migranten Gegen das Klima von Hartherzigkeit

Bischöfe aus Mexiko, Honduras, Guatemala und El Salvador haben die Regierungen der Region und der USA dazu aufgerufen, die Angst vor Migration zu überwinden. Migranten träfen auf ein Klima von Hartherzigkeit und seien Angriffen ausgesetzt.

Zugleich bekräftigten die Bischöfe bei ihrem Treffen in Tapachula im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas ihre Forderung nach dem Schutz der Menschenrechte von Migranten und von Mitarbeitern der kirchlichen Flüchtlingsunterkünfte.

Bei dem dreitätigen Treffen von Montag bis Mittwoch diskutierten die Bischöfe über weitere Hilfsmaßnahmen für Migranten aus der Region.

Bessere Antworten auf die Migrationskrise finden

Auf ihrer sechsten Regionalkonferenz hätten sie bessere Antworten auf die Migrationskrise finden wollen, sagte der gastgebende Bischof Jaime Calderon Calderon. Die Kirche wolle Stimme derjenigen sein, die versuchten mexikanischen Boden zu betreten, um in die USA zu gelangen und an der Südgrenze Mexikos an der "menschlichen Mauer der Nationalgarde" scheiterten.

Sicherheitskräfte an der Nord- und Südgrenze Mexikos

Mexiko sagte jüngst den USA zu, unter anderem mit Hilfe der neu geschaffenen Nationalgarde den stark gestiegenen Zustrom mittelamerikanischer Menschen in die USA einzudämmen. Mexikos linksgerichteter Präsident Andres Manuel Lopez Obrador hatte daraufhin tausende Sicherheitskräfte an die Nord- und die Südgrenze Mexikos entsandt.

Im Gegenzug verzichteten die USA auf die Erhebung angekündigter Strafzölle gegen die mexikanische Wirtschaft. Am Mittwoch (Ortszeit) lobte US-Präsident Donald Trump die Anstrengungen Mexikos zur Reduzierung der Migration aus Mittelamerika.

(KNA)

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