"Frieden geht": Staffellauf gegen Rüstungsexporte
"Frieden geht": Staffellauf gegen Rüstungsexporte

21.05.2018

Staffellauf gegen Rüstungsexporte gestartet "Frieden geht"

Ob gehend, joggend, als Halbmarathon, Marathon oder auf dem Rad - mit einem Stafellauf haben Dutzende Menschen begonnen, ein Zeichen gegen Rüstungsexporte zu setzen.

Mit einem Staffellauf durch Deutschland protestieren seit Pfingstmontag Dutzende Menschen gegen eine "desaströse deutsche Rüstungsexportpraxis". Beginn war im baden-württembergischen Oberndorf vor dem Gebäude des Rüstungsunternehmens Heckler & Koch sowie an der Rheinmetall-Niederlassung, wie die Organisatoren mitteilten. Bis zu 80 Menschen hätten sich von dort unter dem Motto "Frieden geht" auf den Weg gemacht. Deutsche Waffen würden an kriegführende Staaten exportiert und mit ihnen in aller Welt schwere Menschenrechtsverletzungen verübt, kritisieren sie.

Ziel ist am 2. Juni Berlin. Die Teilnehmer könnten - je nach Kapazität - joggen, gehen, Halbmarathon oder Marathon laufen beziehungsweise mit dem Rad fahren.

Zu der Kampagne gehören unter anderen das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, Pax Christi, Brot für die Welt und die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden. Vor dem Start des Staffellaufes hatte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, ein verbindliches Rüstungsexportkontrollgesetz gefordert.

Er nannte die bisherige Praxis der deutschen Waffenexportgenehmigungen intransparent. Er warf der Bundesregierung vor, mit Rüstungsexporten Konflikte weltweit zu verschärfen. Sofort gestoppt werden müssten Waffenexporte in Krisengebiete.

(KNA, dpa)

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