Marc Frings
Marc Frings

22.11.2019

Marc Frings wird der neue Generalsekretär des ZdK 37-Jähriger folgt Stefan Vesper

Am Freitag wird der 63-Jährige Stefan Vesper bei der Herbstvollversammlung des ZdK in Bonn nach 20 Jahren verabschiedet. Sein Nachfolger steht schon fest. Marc Frings tritt seinen Posten aber erst im Januar an. 

Marc Frings tritt am 1. Januar 2020 den Posten als neuer Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) an - zunächst in Bonn. Später geht es nach Berlin, denn das ZdK hat bei seiner Frühjahrsvollversammlung in Mainz zum Jahr 2022 einen Umzug in die Hauptstadt beschlossen. Der am 9. Dezember 1981 im rheinland-pfälzischen Neuwied geborene Frings leitet seit 2015 das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah.

Zuvor war er für die CDU-nahe Stiftung in Berlin und Jakarta tätig, wobei er auch für die Themen Energie und Klima zuständig war. Davor arbeitete er als Producer und Redaktionsassistent für das ARD-Hauptstadtstudio. Frings beschäftigte sich darüber hinaus unter anderem mit der Lage der christlichen Minderheit im Heiligen Land, der Zivilgesellschaft in Indonesien und Aspekten der Klimapolitik.

Studium der Politikwissenschaft

Er studierte Politikwissenschaft in Lille und Marburg, gefördert unter anderem vom Cusanuswerk. Seinen Zivildienst absolvierte er in Syrien und in den Palästinensischen Gebieten. In Bethlehem arbeitete er in einem christlichen Begegnungszentrum und einer Schule.

Nach den Worten von Frings zeichnet sich das ZdK dadurch aus, dass es mit seinen Positionen in Politik und Gesellschaft wirke. Dazu wolle er einen Beitrag leisten. Durch seine Arbeit bei der Stiftung bringe er einen internationalen Blick mit, speziell eine Perspektive aus dem Nahen Osten. Ein Fokus liege auf internationalen Fragestellungen, aber auch der Ökumene.

Synodaler Weg eine "immense Chance"

Mit Blick auf den geplanten Reformdialog innerhalb der katholischen Kirche sagte Frings, dass der "synodale Weg" eine "immense Chance" biete. "Wir sind in einer sehr, sehr kritischen Phase", sagt Frings. Daher müsse nun mit den kirchlichen Vertretern ein guter Weg gefunden werden. Der "synodale Weg" habe das Potenzial, dass sich wieder mehr Leute in der Kirche wiederfänden und diese auf Leute zugehe, die sich derzeit dort nicht zuhause fühlten.

Den katholischen Glauben bezeichnet Frings für sich als "wichtiges Identitätsmerkmal". Er sei mit seiner Ehefrau und den beiden sechs und drei Jahre alten Töchtern fest in der Kirche verankert.

(KNA)

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