Mit Domdechant Msgr. Robert Kleine (r.) vor dem Schrein
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Dompropst Assmann im Gespräch mit Chefredakteur Brüggenjürgen
Dompropst Assmann im Gespräch mit Chefredakteur Brüggenjürgen
Dompropst Assmann auf dem Weg zum Dom
Dompropst Assmann auf dem Weg zum Dom

02.09.2020

Der neue Dompropst ist in Köln angekommen "Es hat einfach gut getan, nicht allein zu sein"

Msgr. Guido Assmann hat am Dienstag zu Fuß seinen neuen Arbeitsplatz erreicht. 50 Pilgerkilometer liegen hinter ihm, nun ist er am Kölner Dom angekommen - und er ist nicht allein.

DOMRADIO.DE: Sie sind ja auf dem Weg von vielen Menschen begleitet worden. War Ihnen das wichtig?

Msgr. Guido Assmann (Neuer Kölner Dompropst): Ja, ich bin sehr froh. Ich wusste ja gar nicht, wer mitgeht. Einige sagten: "Wir gehen ein Stückchen mit", so, dass gestern 25 und heute 20 mitgegangen sind.

In Köln standen Menschen vor dem Dom, weil sie wussten, dass ich hier ankomme. Das fand ich sehr schön. Aus der Gemeinde, wo ich meine erste Kaplanstelle hatte, ist ein Ehepaar gekommen, das davon erfahren und gesagt hat: "Wir gehen ein Stückchen mit." Es hat einfach gut getan, nicht allein zu sein.

DOMRADIO.DE: Hier am großen Hauptportal, hat sie der Domdechant Robert Kleine begrüßt.

Assmann: Ja, er stand dort und hat uns und mich ganz herzlich begrüßt, aber auch die anderen Pilger, die einen Pilger-Stempel bekommen. Dann sind wir unter dem Dreikönigenschrein in den Dom eingezogen, sind wirklich als Pilger angekommen und haben dort ein Gebet gesprochen.

Das war schon sehr beeindruckend, an diesem wichtigen Moment des Kölner Doms zu stehen.

DOMRADIO.DE: Ein würdiger Pilgergang war das, vom Quirinus-Schrein zum Schrein der Heiligen Drei Könige. Sie haben viele Gespräche geführt unterwegs, waren bisweilen auch einfach mal in ihren Gedanken ganz alleine. Woran denkt man, wenn man sich von einer Arbeitsstelle zur nächsten auf den Weg macht?

Assmann: Ich glaube, diese Mischung hat ganz gut getan. Erzählen zu können oder am Rand mal mit jemandem zu sprechen, aber auch mal ein Stückchen allein gehen zu können. Ich glaube, man nimmt sich nicht vor, über etwas Bestimmtes nachzudenken.

Dann kommen die Gedanken: Was war bisher? Die Verabschiedung am letzten Sonntag mit vielen Menschen, eingeschränkt und unter Corona-Bedingungen. Aber es hat denen, die da waren, Freude gemacht. Wir konnten ein bisschen erzählen. Oder, dass Menschen jetzt sagen: "Wir wünsche Ihnen alles Gute", das sind schöne Dinge. Es ist ein Gemisch von Gefühlen, die da im Kopf und im Herzen spürbar werden.

DOMRADIO.DE: Jetzt steht der verdiente Urlaub an, bevor dann der Umzug kommt. Ab wann sind Sie endgültig hier in Köln?

Assmann: Am 20. September um 10 Uhr ist das Kapitelsamt. Ab da beginnt der Dienst. Dann darf ich hier in Köln meine Zelte aufschlagen.

DOMRADIO.DE: Unterwegs haben Sie gesagt, dass die Domspitzen deutlich erhöht werden müssen, damit man sie von Weitem erkennen kann. Sie konnten sie nämlich erst gar nicht ausfindig machen. Gibt es ein konkretes Projekt, das Sie vielleicht angehen wollen?

Assmann: Ich befürchte, dieses von mir genannte Projekt wird wahrscheinlich ein bisschen schwierig sein. Aber man muss ja auch schon mal träumen können.

Das Interview führte Ingo Brüggenjürgen.

(DR)

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